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Hochbetrieb im Kühlzentrum von Lufthansa Cargo

Rekordhitze sorgt für Herausforderungen am Frankfurter Flughafen.

Der Wetterbericht versprach am vergangenen Wochenende für Frankfurt Rekordtemperaturen von bis zu 37 Grad. Für die Experten von Lufthansa Cargo, die sich am Drehkreuz der Frachtairline um temperaturempfindliche Fracht kümmern, bedeutete das eine ganz besondere Herausforderung. Denn die hochsensiblen pharmazeutischen Produkte, die per Flugzeug befördert werden, müssen in einem engen Temperaturkorridor zwischengelagert und transportiert werden – oft bei Minustemperaturen. „Wir haben in diesen Tagen deutlich mehr Fracht in unseren Hallen“, berichtet Karin Krestan, die das Lufthansa Cargo Cool Center am Frankfurter Flughafen leitet. Auf 4.500 Quadratmetern stehen dort vier unterschiedlich temperierte Kühlräume sowie eine Tiefkühlzelle zur Verfügung, wo auch am heißesten Wochenende des Jahres präzise Minus 18 Grad herrschen. „Bei den extrem hohen Temperaturen ist es noch wichtiger, die Fracht so schnell wie möglich vom Lkw in unsere Kühlräume zu transportieren“, erklärt Krestan. Damit dies bei den wichtigen und empfindlichen Sendungen reibungslos gelingt, hat Lufthansa Cargo an diesem Wochenende das Personal im Kühlzentrum aufgestockt. Auch die Menge an Trockeneis, das für das Kühlen der Container genutzt wird, steigt bei Sommerwetter an. Pro Woche benötigt allein Lufthansa Cargo in Frankfurt derzeit rund vier Tonnen Trockeneis.

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