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trans-o-flex baut Schnell-Lieferdienst auf aktiv temperaturgeführte Transporte um

Aufgrund der neuen EU-GDP-Regeln für den Transport von Arzneimitteln will die trans-o-flex Logistics Group das bundesweite Netz des trans-o-flex Schnell-Lieferdienstes auf aktiv temperaturgeführte Transporte im Bereich zwischen 15 und 25 Grad Celsius umbauen. Damit bereitet die Gruppe eine massive Ausweitung ihrer Kapazität für Transporte mit aktiver Temperaturführung vor.

„Die neue EU-GDP ist im September in Kraft getreten“, erläutert Oliver Rupps, Vorsitzender der Geschäftsführung von trans-o-flex. „Aus unserer Sicht wird sich die aktive Temperaturführung bei Raumtemperatur als neuer Standard bei Arzneimitteltransporten durchsetzen.“ Das Unternehmen rechnet daher mit einer stark wachsenden Nachfrage nach aktiv temperaturgeführten Transporten. „Als führender Logistikdienstleister der Pharma- und Gesundheitsbranche werden wir auch für große Mengen eine GDP-konforme Lösung haben und damit unsere Marktposition ausbauen und sichern.“

Bei aktiv temperaturgeführten Transporten werden alle Waren stets bei der für sie idealen Temperatur umgeschlagen und transportiert. Die Notwendigkeit aufwändiger Temperaturverpackungen und ihrer Rückführung entfällt und die Sicherheit ist höher, vor allem bei Transporten über das Wochenende. Der Ausbau der Kapazität in der trans-o-flex-Gruppe wird sich in mehreren Stufen vollziehen. Zunächst wird die aktive Temperaturführung sowohl im Bereich 2 bis 8 Grad Celsius als auch im Bereich 15 bis 25 Grad Celsius bei der darauf spezialisierten Tochtergesellschaft trans-o-flex ThermoMed bleiben. „Die vorhandene Kapazität dort wurde in diesem Jahr bereits ausgebaut und die zusätzliche Erweiterung haben wir in die Wege geleitet“, so Rupps. Zur nächsten Stufe des Ausbauplans meinte er: „Wenn sich die Mengen wie von uns erwartet entwickeln, wird im trans-o-flex-Schnell-Lieferdienst ab Mitte 2014 die aktive Temperaturführung im Bereich von 15 bis 25 Grad angeboten.“

Perspektivisch wird trans-o-flex ThermoMed, nach der kompletten Umrüstung des trans-o-flex Schnell-Lieferdienstes, von einem Zwei- auf ein Eintemperatursystem umgestellt. „Die technischen Voraussetzungen dazu sind bei ThermoMed bereits gegeben. Schon heute wird beispielsweise in den Fahrzeugen die Aufteilung des Transportraums in eine 2 bis 8- und eine 15 bis 25-Grad-Celsius-Zone entsprechend der Mengenverteilung flexibel eingerichtet.“ Durch die Konzentration auf 2 bis 8 Grad werde bei ThermoMed Kapazität frei, die dann für den Transport von kühlpflichtigen Arzneimitteln eingesetzt werden könne. „Nach der Umstellung werden wir als trans-o-flex-Gruppe unseren Kunden weiterhin den Transport aller ihrer Arzneimittel aus einer Hand anbieten können. Darüber hinaus werden wir als mit Abstand größter Pharma-Dienstleister für aktiv temperaturgeführte Transporte über ausreichend Kapazität verfügen, um alle zu erwartenden Mengen sicher und zuverlässig zu transportien.“

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