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Zehn Millionen neue EPAL-Paletten produziert

Die Herstellung der neuen EPAL-Europalette ist erfolgreich angelaufen. Seit dem 1. August 2013 verzeichnet die European Pallet Association e. V. (EPAL) bereits die Produktion von zehn Millionen Paletten mit dem Einbrand EPAL im Oval auf vier Eckklötzen. Die neuen, unter ausschließlicher Lizenz der EPAL in ganz Europa produzierten Paletten sind im offenen Pool uneingeschränkt tauschfähig und erfüllen die international einheitlichen Qualitätsnormen.

„Die Qualität der neuen EPAL-Paletten ist ausgezeichnet und der Austausch im Europaletten-Pool verläuft reibungslos. Von den Lizenznehmer und Verwendern von EPAL-Ladungsträgern erhalten wir positives Feedback“, sagt Martin Leibrandt, Chief Executive Officer der EPAL. Insgesamt haben bereits ca. 95 Prozent der rund 1.600 Lizenznehmer der EPAL den neuen Lizenzvertrag unterzeichnet und setzen die Produktion und Reparatur der EPAL-Europaletten fort.

Das Markenzeichen der neuen EPAL-Paletten ist das einheitlich auf allen vier Eckklötzen angebrachte Logo „EPAL im Oval“. Dagegen entfallen seit dem 1. August 2013 die Marke „EUR im Oval“ und die Zeichen nationaler Eisenbahnen.

EPAL ist Betreiber des größten offenen Palettenpools der Welt. Für die einheitliche Qualitätssicherung hat EPAL seit dem 1. Januar 2013 die unabhängige Prüfgesellschaft Bureau Veritas beauftragt, die bei den EPAL-Lizenznehmern unangemeldete Kontrollen durchgeführt. Mit diesen Qualitätskontrollen stellt der Dienstleister sicher, dass die unveränderte, international einheitliche Qualität der EPAL-Europaletten auf der Grundlage der UIC-Kodizes 435-2 und 435-4 bei der Produktion und Reparatur der Paletten eingehalten werden. „Damit sind erstmals tatsächliche One-Brand-Paletten im offenen Europaletten-Pool im Umlauf“, erklärt Martin Leibrandt.

Aufgrund des Wechsels der Prüfgesellschaft beendete der internationale Eisenbahnverband UIC zum Ende des vergangenen Jahres die Zusammenarbeit mit EPAL. Seit dem 1. August arbeitet EPAL als eigenständige Palettenorganisation weiter. Martin Leibrandt: „Ein von verschiedenen Seiten befürchtetes Auseinanderbrechen oder eine Spaltung des Europaletten-Tauschpools hat sich nicht bewahrheitet. Neben dem EPAL-Europalettenpool hat sich kein neuer Tauschpool gebildet.“

Die neuen Paletten mit dem vierfach angebrachten Logo „EPAL im Oval“ sind ebenso uneingeschränkt tauschfähig wie alle Paletten, die nur auf dem linken Holzklotz mit dem Einbrand „EPAL im Oval“ versehen sind, EPAL/EUR oder das Zeichen „EUR im Oval“ in Kombination mit anderen (Bahn-)Marken tragen. „Die Verwender im EPAL-Europaletten-Tauschpool können auf eine Sortierung und getrennte Lagerung verzichten. Das beschleunigt die Logistikabläufe, spart Zeit und senkt die Kosten“, betont Martin Leibrandt.

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