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LKZ gewinnt europäische Ausschreibung für Projekt SusFreight

Mit dem Zuschlag bei der europaweiten Ausschreibung zur Koordination des Intereg Projekts „SusFreight ? Sustainable Freight Transport Now and Tomorrow“ unterstreicht die LKZ Prien GmbH die Kompetenz zum Thema alpenquerender Güterverkehr.

Die LKZ Prien GmbH unterstützt dabei den „Lead-Partner“, den Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. bei der Analyse aller wesentlichen Alpenraumprojekte und entwickelt Empfehlungen und Strategien als Grundlage für die Ausrichtung und Planung künftiger Alpenraumprojekte im Zeitraum von 2014 bis 2020.

„Mit unserer Erfahrung und dem Wissen aus zahlreichen Projekten, die wir in den letzten 10 Jahren zum Thema alpenquerender Verkehr realisiert haben, können wir wieder einen nützlichen Beitrag zum Erfolg bei der Reduzierung der Schadstoffbelastungen im Alpenraum beisteuern“, erklärt Karl Fischer, Geschäftsführer der LKZ Prien GmbH. Im Rahmen von „SusFreight2 soll das Wissen über den Kombinierten Verkehr ? also den Gütertransport auf Straße, Schiene und zu Wasser ? gesammelt und zentral gebündelt werden.

Am Ende dieser Generalbestandsaufnahme aller Verkehrsprojekte steht eine Analyse der relevanten verkehrstechnischen und umweltrelevanten Herausforderungen für den Alpenraum, politischer und institutioneller Rahmenbedingungen sowie die Bewertung bisheriger Verkehrsprojekte. Fünf Partner aus den Ländern Deutschland, Italien, Österreich und Slowenien erarbeiten unter Führung der LKZ Prien GmbH bis zur Vorstellung der Ergebnisse im November 2014 die Inhalte. Die Kosten des Projektes in Höhe von 518.000 Euro werden zu 76 Prozent durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Alpenraumprogramms ? Europäische territoriale Zusammenarbeit 2007-2013 gefördert.

Die zur Durchführung des Projekts erforderliche Expertise kann durch die LKZ Prien GmbH durch langjährige Erfahrungen und mehreren Projekten zum alpenquerenden Güterverkehr nachgewiesen werden.

Schon 2003 stand fest: Der stetig steigende Straßengüterverkehr erfordert eine Steigerung und Optimierung des schienengebundenen Transports. Bei dem Projekt Aktionsplan Tauernbahn wurden Analysen zur Verlagerung des Güterverkehrs entlang der Tauernachse von der Straße auf die Schiene mit Hilfe von Telematiksystemen und Simulation durchgeführt. Der Aktionsplan Tauernbahn ermöglichte eine kurzfristige Einführung dreier marktgerechter Produkte des Kombinierten Verkehrs:

  1. UKV Shuttle Salzburg ? Villach
  2. „RO-RO Brücke“ Triest ? Raum Salzburg/Bayern
  3. UKV Direktverbindung München – Villach/Triest/Koper.

Das darauf folgende INTERREG IIIB Project „AlpFRail“ von 2004 bis 2007 mit 17 Partnern aus Deutschland, Italien, Österreich und Slowenien hatte ebenfalls die Verlagerung von der Straße auf die Schiene zum Ziel. Als Ansatz wurde in Systemen und Netzwerken anstatt in Achsen gedacht.

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