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Panalpina baut Seefracht-Sammelcontainerdienste in Asien aus

Panalpina hat in Asien 26 neue, direkte Sammelcontainerdienste (Less than Container Load, LCL) eingerichtet. Die Dienste wurden in nur einem Monat eingeführt und erweitern das bereits umfangreiche LCL-Netzwerk von Panalpina.

Jeder Dienst sieht planmässige, wöchentliche Abfahrten vor, einige werden zwei oder sogar drei Mal pro Woche angeboten. Die Verbindungen bieten Seefrachtkunden einen konsistenten und zuverlässigen Service, der die Planung von Lieferketten vereinfacht.

Panalpina baut ihr globales LCL-Netzwerk weiter aus, um damit die steigende Nachfrage nach kostengünstigen Alternativen zur Luftfracht zu decken. Beim aktuellsten Ausbau spielen die strategischen LCL-Hubs in Singapur und Busan, Südkorea, eine zentrale Rolle. Mit den neuen Routen wächst die Gesamtzahl der Dienste an diesen Häfen auf 125 beziehungsweise 75 an.

„Wir arbeiten ständig daran, unser LCL-Netzwerk mit neuen Diensten aufzuwerten und weiterzuentwickeln“, sagt Clas Thorell, global verantwortlich für die LCL-Seefracht bei Panalpina. „Unsere strategisch gewählten Hubs und das ausgedehnte Dienstleistungsnetzwerk verbessern den Zugang sowohl zu wachsenden wie auch traditionellen Märkten. So können unsere Kunden vom bestehenden Potenzial insbesondere in der Region Asien-Pazifik profitieren.“

Panalpina verfolgt mit den neuen Diensten vor allem das Ziel, den Kunden mehr Flexibilität und Kontrolle in der Lieferkettenplanung zu geben, besonders bei strategisch wichtigen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Das Unternehmen bietet nun bei mehreren Verbindungen drei Abfahrten pro Woche an, darunter von Hongkong nach Singapur, von Shanghai nach Busan und von Singapur nach Hamburg.

„Wir bieten unseren Kunden höchste Zuverlässigkeit und Zugang zu mehr Märkten mit mehr Abfahrten ? eine überaus attraktive Leistung, mit der wir gewährleisten, dass sich die Fracht planmässig bewegt“, sagt Tomas Hammar, Leiter der LCL-Seefracht für Asien-Pazifik bei Panalpina.

Die LCL-Sendungen, die Panalpinas Hubs in Singapur und Busan passieren, kommen vorwiegend aus der Hightech-, Konsumgüter-, Mode- und Automobilindustrie. Die gut etablierten Hubs befinden sich in den Freihandelszonen der jeweiligen Häfen und reduzieren somit die Verbindungszeit zwischen den Containerfrachtstationen und dem Schiff. Sie wickeln die Konsolidierung und den Umschlag der Fracht ab.

Singapur und Busan sind die zweit- und fünftgrössten Häfen der Welt. Beide sind natürliche Umschlaghäfen und von zentraler Bedeutung für viele der wichtigsten asiatischen Handelsströme. Singapur wird in Asien in der Regel als letzter Hafen angelaufen bevor die Reise von Fernost in den Westen, in den Nahen Osten oder nach Südamerika geht. Busan ist für viele Reedereien der letzte Anlaufhafen bevor es über den Pazifik nach Nord- oder Südamerika geht.

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