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4PLCS übernimmt Transport Management von Bulk Isocyanat Transporten für BMS

Der Werkstoffanbieter Bayer MaterialScience (BMS) und das Langenfelder Logistikmanagementunternehmen 4PL Central Station (4PLCS) haben eine Absichtserklärung zur Übernahme des Transportmanagements von Isocyanaten unterzeichnet. Isocyanate werden beispielsweise bei der Herstellung von Weich- und Hartschäumen eingesetzt. Mit einem Transportumsatzvolumen im zweistelligen Millionenbereich sollen über 20.000 Transporte abgewickelt werden.

Zeitgleich entsteht mit der Chemical Competence Alliance (CCA) ein neues Branchennetzwerk von Akteuren im Chemietransport. Netzwerkpartner in der CCA sind bislang DB Schenker BTT, Chemion Logistik, ALFRED TALKE Logistic Services und VOTG Tankcontainer. Diese Unternehmen sind im Rahmen der Transporte für Bayer MaterialScience zugleich Dienstleister von 4PLCS.

Vorbehaltlich einer vertraglichen Einigung soll 4PLCS ab dem zweiten Quartal 2014 für zunächst vier Jahre die operative Verantwortung für das Transportmanagement der europäischen Bulk Isocyanat Transporte und die strategische Optimierung der damit einhergehenden Lieferkette der Bayer MaterialScience übernehmen. Für die Übernahme verschiedener Dienstleistungen hat sich 4PLCS die Unterstützung von Logistikdienstleistern gesichert: BTT übernimmt die intermodalen Transportleistungen, während Chemion die Werkslogistik verantwortet. TALKE übernimmt die Transporte mit LKW und die VOTG weltweite Containertransporte. Alle genannten Logistikdienstleister unterstützen 4PL Central Station darüber hinaus bei der strukturellen Verbesserung der Lieferketten.

Der geplante Auftrag von 4PLCS beinhaltet den Aufbau des geplanten Transportnetzwerks der Chemical Competence Alliance (CCA). Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung eines Branchenstandards nach ausländischem Vorbild, der bessere Rahmenbedingungen für alle beteiligten Unternehmen schaffen soll. Das Branchennetzwerk steht sowohl Logistikdienstleistern als auch Verladern der Chemischen Industrie offen. Von den entwickelten Standards sollen langfristig alle Marktteilnehmer aber auch der Chemiestandort Europa profitieren. „Im Rahmen dieses Projektes setzen alle Beteiligten ein Zeichen für bessere Zusammenarbeit und etablieren gemeinsam ein auf Integration basierendes neues Geschäftsmodell“, sagt Frank Andreesen, Logistikleiter bei Bayer MaterialScience für die Region EMEA.

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