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DB Schenker Rail fährt für weiteren Automobilkunden CO2-frei

DB Schenker Rail transportiert die Fahrzeugkomponenten des bayerischen Automobilherstellers BMW erstmalig CO2-frei mit dem Angebot Eco Plus. Bei diesem Angebot wird die benötigte Strommenge aus regenerativ erzeugter Energie eingekauft. Fünfmal pro Woche fährt ein rund 700 Meter langer Güterzug von Frankfurt am Main zu den bayerischen BMW-Werken Regensburg und Landshut.

„Der Trend zu umweltfreundlichem Handeln wird immer wichtiger und die CO2-Vermeidung spielt bei unseren Kunden eine immer größere Rolle. Ein weiterer wichtiger Kunde hat sich für unsere umweltfreundliche Transportlösung entschieden, bei der keine Kompensation der Emissionen durch Zertifikate stattfindet, sondern die Emissionen komplett vermieden werden“, so Axel Marschall, Vorstand Vertrieb bei DB Schenker Rail.

Mit der Umstellung der Verkehre auf Eco Plus kann BMW seinen CO2-Ausstoß, verglichen mit dem regulären Schienentransport, um jährlich mehr als 2.000 Tonnen CO2 vermindern. Außerdem nutzen Kunden wie Audi, Mondelez International, Lanxess und Vinnolit die CO2-freien Verkehre von DB Schenker Rail. Das Angebot Eco Plus unterstützt die Kunden dabei, ihre CO2-Ziele zu erreichen und kann seit dem Jahr 2010 auf allen deutschen Relationen genutzt werden. Die Option für den CO2-freien Transport sowie die Energiebeschaffung aus regenerativen Energiequellen in Deutschland sind vom TÜV SÜD geprüft. Jeder Kunde erhält pro Jahr ein Zertifikat über die eingesparten CO2-Emissionen. Mit zehn Prozent der Mehreinnahmen aus Eco Plus unterstützt die DB den Neubau von Anlagen zur Produktion und Speicherung von regenerativen Energien.

Ziel ist es, Eco Plus künftig auch auf internationale Relationen auszuweiten. Aktuell ist es schon möglich, die auf ausländischen Streckenabschnitten verursachten CO2-Emissionen in Kombination mit der Produktoption Eco Neutral zu kompensieren. Den Klimaschutz hat die DB fest in ihrer nachhaltigen Strategie DB2020 verankert. Für den gesamten Konzern gilt das Ziel, den spezifischen CO2-Ausstoß bis 2020 um 20 Prozent zu senken ? ausgehend vom Wert 2006. Die Zukunftsvision ist ein CO2-freier Schienenverkehr im Jahr 2050.

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