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Grundsteinlegung für neues Logistikzentrum von Zufall und Sartorius

Der Logistikdienstleister Zufall und der Technologiekonzern Sartorius haben gestern den Grundstein für den Bau eines neuen Logistik Centers gelegt. Unter den Gästen waren Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, die Geschäftsführerin der Göttinger Wirtschaftsförderung (GWG), Ursula Haufe, Stadtbaurat Thomas Dienberg sowie Vertreter der beteiligten Baufirmen.

Zufall-Geschäftsführer Jürgen Wolpert betrachtet den Neubau als Investition in die Zukunft. „Wir sind stolz, dass Sartorius für seine ambitionierten Wachstumsziele weiter auf unsere Logistik-Kompetenz setzt“, erklärte er. „Zugleich wird damit die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Sartorius bestätigt.? Vor zehn Jahren hatte der 17 Göttinger Logistikdienstleister sämtliche Logistik-Aktivitäten für Sartorius übernommen. „Seitdem ist Sartorius stark gewachsen, so dass das neue Logistik Center nun dreimal so groß sein wird wie das bisherige“, berichtet Volker Niebel, Mitglied im Sartorius Executive Committee. „Zudem sind in allen Lagerbereichen Ausbaumöglichkeiten vorgesehen, um auch unsere weiteren Wachstumsziele optimal zu unterstützen“, so Niebel weiter.

Betreiberin des Logistik Centers ist die Distribo GmbH, ein Joint Venture, an dem Zufall 74 Prozent der Anteile hält und Sartorius 26 Prozent. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2014 vorgesehen. Dann steuern dort zunächst 70 Distribo-Mitarbeiter und 40 Kollegen von Sartorius den weltweiten Versand der Labor- und Prozesstechnologie sowie die Produktionsversorgung aller Göttinger Sartorius-Standorte.

„In der neuen Immobilie setzen wir moderne Lagertechnologien ein und optimieren damit sämtliche logistischen Prozesse“, blickte Zufall-Geschäftsführer Jürgen Wolpert voraus. Er hob besonders den Einsatz eines automatischen Kleinteilelagers (AKL) hervor. „Wir setzen hier auf ein innovatives vollautomatisches Verfahren und haben dafür bereits eine Erweiterungsoption eingeplant.“

Das neue Logistik Center liegt verkehrsgünstig im Logistikpark Siekanger nahe der Autobahn A7. Bauherrin ist die Zufall logistics group, die Investitionssumme beträgt rund 15 Millionen Euro und umfasst sowohl Tief- und Hochbau als auch die technische Ausstattung des Logistik Centers. Über die reine Logistikfläche von 15.000 Quadratmetern hinaus entstehen auch ein 1.000 Quadratmeter großes Repair Center mit Labor- und Werkstattflächen sowie 2.000 Quadratmeter Büro- und Sozialräume. Für die Bauvorbereitung wurden auf dem 3,5 Hektar großen Grundstück rund 27.000 Kubikmeter Erde bewegt. Beim Hochbau setzt die Zufall logistics group auf nachwachsende Rohstoffe. So wird das Dachtragwerk der Halle vollständig aus Holz errichtet.

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