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Dynamische Lichtsteuerung spart Beleuchtungskosten

Stromkosten clever senken durch Zusammenarbeit von Mieter und Vermieter.

Künftig könnte für ganze Industriezweige die Befreiung von der Umlage zur Ökostrom-Förderung entfallen. Dies würde sich bei den betroffenen Unternehmen in höheren Stromrechnungen bemerkbar machen – zusätzlich zum kontinuierlichen Anstieg der Energiepreise. Bei Logistikimmobilien ist das Thema Energieeffizienz schon seit Längerem hochbrisant. Kuno Neumeier, Geschäftsführer des Logistikimmobilienberaters Logivest, erklärt: „Stromkosten spielen als Bestandteil der Nebenkosten einer Immobilie eine große Rolle. Aufgrund der divergierenden Beschaffenheit und Nutzungsverwendung der Logistikhallen ist dieser Kostenblock zwar so unterschiedlich aufgebaut, dass es keine fixen Angaben zur Zusammensetzung oder deren Anteil an der Gesamtmiete gibt. Dennoch wissen wir aufgrund unserer Erfahrung, dass die sogenannte zweite Miete zwischen zehn und 50 Prozent der Gesamtmiete ausmacht“.

Neben vielen Ansätzen zur Reduktion des Energieverbrauchs wie der Nutzung von Solaranlagen, energieeffizienter Heizungs- und Lüftungstechnik, Regenwassernutzung oder der Rückgewinnung von Wärme aus Abwasser gehört die Beleuchtung zu den Technologien mit den branchenübergreifend höchsten Effizienzpotenzialen. Hier lassen sich bis zu 70 Prozent der eingesetzten Energie einsparen (Quelle: Deutsche Energie Agentur GmbH, Broschüre „Die Energiewende ? das neue System gestalten“).

Ein sehr wirkungsvolles Beispiel einer energieeffizienten Beleuchtung ist die dynamische Beleuchtungssteuerung. Hier wird das Licht dahin gebracht, wo es erforderlich ist und die Beleuchtung dort auf ein Minimum reduziert, wo sich niemand aufhält. Das System erkennt die Anwesenheit von Personen und liefert elektronische Ein- und Ausschaltimpulse an das Beleuchtungssystem. Durch die Ansteuerung des Leuchtmittels auf nur 80 Prozent der maximalen Lichtstärke werden die ersten Prozente der Energieeinsparung erreicht. Durch Herunterdimmen der Beleuchtung bei Abwesenheit der Personen wird der Energieverbrauch weiter stark reduziert. Zusätzliche Einsparpotenziale lassen sich erreichen, wenn man zum Beispiel einfallendes Tageslicht in die Steuerung mit einbezieht. Abhängig von der Art der Leuchtmittel lassen sich auf diese Weise 50 bis 80 Prozent der hierfür erforderlichen Energie einsparen. Zudem verringert sich die Temperatur von Leuchtmitteln und Vorschaltgerät durch die geringere Ansteuerung der Leuchtmittel auf 80 Prozent des Lichtstroms. Das wiederum verlängert deren Lebensdauer und senkt die Wartungskosten.

„Die Player im Markt wollen ihren Energiekostenfaktor deutlich minimieren“, so Kuno Neumeier. „Als Berater bei der Vermietung und dem Verkauf von Logistikimmobilien merken wir immer wieder, wie wichtig dabei das Miteinander von Eigentümern und Mietern ist. Schon im Vorfeld von Umbauten und Modernisierungen mit modernen Techniken und Steuerungsmodulen, aber auch bei der Planung von Neubauten, nützt eine enge Abstimmung beider Parteien“. Profitieren können beide Seiten: Der Mieter beziehungsweise Nutzer der Logistikimmobilie profitiert von geringeren Nebenkosten. Der Eigentümer wiederum erfüllt die wachsenden Anforderungen der Nutzer an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Dynamische Lichtsteuerung spart Beleuchtungskosten

Stromkosten clever senken durch Zusammenarbeit von Mieter und Vermieter.

Künftig könnte für ganze Industriezweige die Befreiung von der Umlage zur Ökostrom-Förderung entfallen. Dies würde sich bei den betroffenen Unternehmen in höheren Stromrechnungen bemerkbar machen – zusätzlich zum kontinuierlichen Anstieg der Energiepreise. Bei Logistikimmobilien ist das Thema Energieeffizienz schon seit Längerem hochbrisant. Kuno Neumeier, Geschäftsführer des Logistikimmobilienberaters Logivest, erklärt: „Stromkosten spielen als Bestandteil der Nebenkosten einer Immobilie eine große Rolle. Aufgrund der divergierenden Beschaffenheit und Nutzungsverwendung der Logistikhallen ist dieser Kostenblock zwar so unterschiedlich aufgebaut, dass es keine fixen Angaben zur Zusammensetzung oder deren Anteil an der Gesamtmiete gibt. Dennoch wissen wir aufgrund unserer Erfahrung, dass die sogenannte zweite Miete zwischen zehn und 50 Prozent der Gesamtmiete ausmacht“.

Neben vielen Ansätzen zur Reduktion des Energieverbrauchs wie der Nutzung von Solaranlagen, energieeffizienter Heizungs- und Lüftungstechnik, Regenwassernutzung oder der Rückgewinnung von Wärme aus Abwasser gehört die Beleuchtung zu den Technologien mit den branchenübergreifend höchsten Effizienzpotenzialen. Hier lassen sich bis zu 70 Prozent der eingesetzten Energie einsparen (Quelle: Deutsche Energie Agentur GmbH, Broschüre „Die Energiewende ? das neue System gestalten“).

Ein sehr wirkungsvolles Beispiel einer energieeffizienten Beleuchtung ist die dynamische Beleuchtungssteuerung. Hier wird das Licht dahin gebracht, wo es erforderlich ist und die Beleuchtung dort auf ein Minimum reduziert, wo sich niemand aufhält. Das System erkennt die Anwesenheit von Personen und liefert elektronische Ein- und Ausschaltimpulse an das Beleuchtungssystem. Durch die Ansteuerung des Leuchtmittels auf nur 80 Prozent der maximalen Lichtstärke werden die ersten Prozente der Energieeinsparung erreicht. Durch Herunterdimmen der Beleuchtung bei Abwesenheit der Personen wird der Energieverbrauch weiter stark reduziert. Zusätzliche Einsparpotenziale lassen sich erreichen, wenn man zum Beispiel einfallendes Tageslicht in die Steuerung mit einbezieht. Abhängig von der Art der Leuchtmittel lassen sich auf diese Weise 50 bis 80 Prozent der hierfür erforderlichen Energie einsparen. Zudem verringert sich die Temperatur von Leuchtmitteln und Vorschaltgerät durch die geringere Ansteuerung der Leuchtmittel auf 80 Prozent des Lichtstroms. Das wiederum verlängert deren Lebensdauer und senkt die Wartungskosten.

„Die Player im Markt wollen ihren Energiekostenfaktor deutlich minimieren“, so Kuno Neumeier. „Als Berater bei der Vermietung und dem Verkauf von Logistikimmobilien merken wir immer wieder, wie wichtig dabei das Miteinander von Eigentümern und Mietern ist. Schon im Vorfeld von Umbauten und Modernisierungen mit modernen Techniken und Steuerungsmodulen, aber auch bei der Planung von Neubauten, nützt eine enge Abstimmung beider Parteien“. Profitieren können beide Seiten: Der Mieter beziehungsweise Nutzer der Logistikimmobilie profitiert von geringeren Nebenkosten. Der Eigentümer wiederum erfüllt die wachsenden Anforderungen der Nutzer an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

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