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Zugverkehr im Norden weiterhin von Orkantief Xaver betroffen

Im Zugverkehr der Deutschen Bahn gibt es wegen des Orkantiefs „Xaver“ vor allem in Norddeutschland weiterhin zahlreiche Einschränkungen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag mussten in Schleswig-Holstein und in Teilen von Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen sowie im Stadtgebiet von Hamburg und Berlin zahlreiche Zugstrecken wegen Bäumen im Gleis oder beschädigter Oberleitungen gesperrt werden.

Die Einsatzkräfte der Deutschen Bahn waren mit zahlreichen zusätzlichen Mitarbeitern während der ganzen Nacht unterwegs, um die Strecken wieder für den morgendlichen Betriebsanlauf frei zu räumen.

Bis voraussichtlich Freitagmittag bleibt jedoch der Fernverkehr von und nach Schleswig-Holstein sowie nach Dänemark eingestellt. Betroffen ist auch die Strecke Emden ? Norddeich in Niedersachen. Dort ist der Fern- und Nahverkehr ebenfalls voraussichtlich bis Freitagmittag eingestellt.

Durch Bäume im Gleis musste am Morgen auch die Strecke Hannover ? Hamburg kurzfristig voll gesperrt werden. Räumkräfte sind auch hier im Einsatz und arbeiten daran, die Strecke im Laufe des Vormittags wieder befahrbar zu machen.

Die Fernzüge auf diesem wichtigen Nord-Süd-Korridor werden zwischenzeitlich über Verden und Rotenburg umgeleitet und sind daher ca. 40 Minuten länger unterwegs. Entsprechende Verspätungen können sich auch auf andere Fernverkehrsverbindungen im Bundesgebiet auswirken.

Im Regionalverkehr in Schleswig-Holstein kommt es voraussichtlich noch über den ganzen Tag auf zahlreichen Strecken zu Behinderungen. Da in einigen Regionen zu den orkanbedingten Beeinträchtigungen auch noch starker Schneefall hinzukommt, bittet die Deutsche Bahn alle Kunden, sich vor Antritt der Reise über die aktuellen Einschränkungen im Zugverkehr zu informieren.

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