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DHL baut Luftfrachtdrehkreuz am Standort Schkeuditz aus

Das europäische Luftfrachtdrehkreuz von DHL wächst weiter. DHL investiert in den kommenden fünf Jahren insgesamt 150 Millionen Euro in neue Gebäude und Sortieranlagen am Standort Schkeuditz. Dadurch wächst die Bearbeitungskapazität um mehr als 50 Prozent auf 150.000 Express-Sendungen pro Stunde.

Durch die Erweiterung werden bis zu 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Zur Zeit arbeiten 3.500 Menschen am Hub Leipzig. Insgesamt hat DHL dann seit dem Start im Jahr 2008 rund 510 Millionen Euro investiert.

Robert Viegers, Vorsitzender der Geschäftsführung der DHL Leipzig Hub GmbH, sagt: „Das DHL Luftfrachtdrehkreuz ist eine Erfolgsgeschichte, die wir konsequent fortschreiben. Durch die neuerliche Investition schaffen wir optimale betriebliche Voraussetzungen für künftiges Wachstum. Wir stehen damit auch zu unserer Verantwortung als Investor und Arbeitgeber in der Region.“

Flugbetrieb noch effizienter gestalten

Die Standorterweiterung umfasst den Bau einer neuen Sortierhalle in östlicher Richtung neben der bestehenden von ca. 40.000 Quadratmetern. Das entspricht ungefähr einer Verdopplung der bisherigen Grundfläche und ermöglicht effizienteres Arbeiten. Außerdem entsteht ein zusätzlicher Schallschutz am Südrand des Air Hub. Ein weiteres Sortiersystem wird installiert, ein neuer LKW-Parkplatz errichtet und die Büroflächen um 4.000 Quadratmeter erweitert. Im Dezember 2013 beginnen die Bauarbeiten und die neuen Sortieranlagen sollen dann voraussichtlich im 4. Quartal 2014 in Betrieb genommen werden.

DHL legt großen Wert darauf, die Umweltbelastung am Drehkreuz so gering wie möglich zu halten. Markus Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung der European Air Transport Leipzig GmbH, erklärt: „Mit Abschluss dieser Erweiterung am DHL Drehkreuz werden wir unseren Flugbetrieb noch effizienter gestalten, weil die Flugzeuge noch besser ausgelastet werden können. Gegenwärtig planen wir nicht, die Anzahl der Flüge zu erhöhen.“

Die Flugzeugflotte von DHL wird ständig modernisiert und dadurch umweltfreundlicher. Insgesamt wurden bis 2013 achtzehn Frachtmaschinen vom Typ A300-600 in Betrieb genommen, die sich durch eine vollständig neue und moderne Technologie auszeichnen. Bei größerer Zuladung und Reichweite verbrauchen die Maschinen bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff und sind leiser als der Vorgängertyp. Dadurch wird im Rahmen der GoGreen-Strategie des Konzerns ein Beitrag geleistet, die CO2-Effizienz bis 2020 um 30 Prozent zu verbessern.

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