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Panalpina fliegt für UNICEF Hilfsgüter in die Zentralafrikanische Republik

Panalpina hat mit einem ihrer Boeing 747-8 Frachtflugzeuge dringend benötigte Hilfsgüter in die Zentralafrikanische Republik geflogen. Die Ladung von rund 100 Tonnen wurde in Partnerschaft mit dem United Nations Children?s Fund (UNICEF) organisiert. Der gespendete Flug führte am 18. Dezember von Luxemburg nach Bangui, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik.

Bei humanitären Einsätzen werden Transportherausforderungen oft unterschätz. Familien in Krisenländern mit lebenswichtiger Hilfe zu erreichen, ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Am 18. Dezember ist nun ein Panalpina Boeing 747 Frachter mit rund 100 Tonnen UNICEF Hilfsgütern an Bord in die krisengeschüttelte Zentralafrikanische Republik geflogen.

UNICEF hat die Welt vor kurzem daran erinnert, dass immer mehr Menschen in der Zentralafrikanische Republik vor der zunehmenden Gewalt fliehen und der Bedarf an Hilfsgütern stetig steigt, sodass die verfügbaren Mittel schon bald ausgeschöpft sein werden. Nach Angaben der Hilfsorganisation ist die Lage für die 4,6 Millionen Einwohner äusserst schwierig. Nahezu täglich kommt es zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Schulen, Krankenhäuser, Wohnhäuser und Kirchen werden ausgeplündert und zerstört.

Auch der Flughafen von Bangui ist ein Angriffsziel und schwere Kämpfe in dessen Umkreis sind an der Tagesordnung. Auch wenn französische Truppen die Einrichtung schützen, waren die Kämpfe zusammen mit der bescheidenen Infrastruktur des Flughafens eine zusätzliche Herausforderung und eine sehr schnelle Abfertigung vor Ort war für den Erfolg der Hilfsaktion entscheidend.

Die nach Bangui gelieferten UNICEF Hilfsgüter umfassten Krankenhausbedarf, Medikamente, Kleidung, Zelte, Matratzen, Moskitonetze, Decken, Wasserbehälter, Kochutensilien und Seife.

Die Idee für den Panalpina Hilfsflug entstand bei der Planung der traditionellen Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter und Kunden, die zu der Entscheidung führte, dass eine Spende in Form eines Hilfsfluges der wertvollere Beitrag sei.

„Weihnachten ist eine Zeit, um über die Privilegien nachzudenken, die wir geniessen und vielleicht nicht immer wirklich wertschätzen. Wir hoffen, dass unser Beitrag denen eine Atempause bringt, die nicht so viel Glück haben wie wir“, sagt Peter Ulber, CEO von Panalpina. „Wir mussten unser Flugzeug unter sehr schwierigen Bedingungen schnell und sicher an einen entlegenen Ort bringen. Ich bin allen sehr dankbar, die an der erfolgreichen Realisierung beteiligt waren.“

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