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Jeder zehnte Brummi blendet

Rund 36,6 Prozent der Lkw und Busse waren im Oktober 2013 mit mangelhaftem Fahrzeuglicht unterwegs (Vorjahr 35,2 Prozent). Das ergab der Licht-Test 2013 für Nutzfahrzeuge, der von der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und dem Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) organisiert wurde.

Die Bilanz zeigt, dass Defekte an den Hauptscheinwerfern in der Mängelliste ganz vorne liegen: 19,5 Prozent der Lkw oder Busse wiesen diese auf (Vorjahr 19,9 Prozent). Rund elf Prozent der überprüften Scheinwerfer waren zu hoch eingestellt und blendeten den Gegenverkehr. Erstmals ermittelten die Prüfer auch, wie viele Scheinwerfer zu niedrig eingestellt waren und die Straße damit unzureichend ausleuchteten. Das betraf rund sechs Prozent der Nutzfahrzeuge. Zwei Prozent fuhren auf einem Auge blind, ein Totalausfall beider Scheinwerfer kam in 0,2 Prozent der Tests vor.

Auch Mängel an der rückwärtigen Beleuchtung lagen mit zwölf Prozent deutlich zu hoch (Vorjahr 11,3 Prozent). „Gerade in der dunkeln Jahreszeit stellen Lkw ein hohes Sicherheitsrisiko dar“, so Kurt Bodewig, Präsident der DVW und Bundesminister a.D. „Deshalb raten wir allen Brummi-Fahrern, noch stärker als sonst den ordnungsgemäßen Zustand ihrer Beleuchtungsanlage zu überprüfen.“ Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt eine regelmäßige Fahrzeug-Überprüfung durch eine Werkstatt. Seit 2006 bieten Nfz-Meisterbetriebe sowie speziell ausgerüstete Werkstätten der Prüforganisationen den kostenlosen Licht-Test auch für die größten Verkehrsteilnehmer an.

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