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Transportbarometer: Langsam, aber stetig steigt der Frachtanteil

Ausgeglichener, nicht mehr so sprunghaft und insgesamt auf einem leicht höheren Niveau präsentierte sich das TimoCom Transportbarometer 2013 im Vergleich zum Vorjahr. Dem stand auch das 4. Quartal in nichts nach. Mit einem Fracht- zu Laderaumverhältnis von 49:51 gab es zwar einen leichten Kapazitätenüberschuss, doch der Frachtanteil lag dennoch vier Prozentpunkte über dem Vergleichswert des Vorjahres.

„Wir gehen zurzeit von einem stabilen bis erhöhten Frachtaufkommen im 4. Quartal aus“, so stand es im Quartalsbericht Nr. 3/2013 für das TimoCom Transportbarometer. Und so war es dann auch: Der Frachtanteil im europäischen Transportmarkt sackte zwar zu Beginn des Schlussquartals leicht ab, blieb mit 53 Prozent aber überdurchschnittlich.

Frachtreicher Herbst

Im November zeigte das TimoCom Transportbarometer dann ein Fracht- zu Laderaumverhältnis von 48:52. Auf den ersten Blick einfach nur ein weiteres Absinken des Frachtanteils, doch Marcel Frings, Chief Representative von TimoCom, sieht die Entwicklung positiv: „Bei der Betrachtung der Zahlen müssen wir ja bedenken wo wir herkommen. Im vergangenen Jahr lag das Transportbarometer im November bei 38:62 und sorgte für eine miese vorweihnachtliche Stimmung bei Transportdienstleistern in ganz Europa. Wenn wir jetzt zehn Prozentpunkte darüber liegen, dann ist das ein eindrucksvoller Schritt in eine positive Zukunft.“ Insgesamt kann man also von einem starken Herbstgeschäft sprechen ? die Läden wurden schon frühzeitig für Weihnachten aufgefüllt und Mitte Dezember befanden sich noch immer viele Geschenk-LKW auf den Straßen in Europa. Das führte zu einem, für diesen „Feiertagsmonat“, guten Fracht- zu Laderaumverhältnis von 47:53.

Transportbarometer: Langsam, aber stetig steigt der Frachtanteil

Positive Entwicklung geht weiter

Unterm Strich wird 2013 als ein weiteres Konsolidierungsjahr in Richtung Wirtschaftsaufschwung in die Geschichte eingehen. Das Gesamtergebnis des Fracht- zu Laderaumverhältnisses betrug in diesem Jahr 47:53 und war damit besser als in 2012 (45:55). Für die Zukunft bleibt Frings weiterhin optimistisch: „Wir gehen zurzeit von einer weiteren Verbesserung im europäischen Transportmarkt aus. Für verlässliche Vorhersagen ist es natürlich noch zu früh, aber generell wird es weiter aufwärts gehen. Ob das bereits im 1. Quartal 2014 eintritt, hängt davon ab, inwieweit Petrus negativ in die Geschäfte eingreift.“

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