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Containerumschlag europaweit um 7 Prozent gesteigert

Die Eurogate-Gruppe hat im vergangenen Jahr erstmals seit 2008 wieder die 14-Millionen-TEU-Marke überschritten und europaweit 14,2 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Das entspricht einem Wachstum von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wachstumsmotoren der Eurogate-Gruppe waren 2013 die italienischen Mittelmeer-Terminals mit über 11 Prozent, insbesondere die Transhipment-Terminals Gioia Tauro (+ 13 Prozent) und Cagliari (+ 12 Prozent). Ebenso verzeichneten die beiden Atlantik-Terminals in Tanger (+ 84 Prozent) ? erstmals wurden dort über eine Million TEUs umgeschlagen ? und in Lissabon (+ 16 Prozent) ein außerordentliches Umschlagswachstum.

Das schwierige Markt- und Branchenumfeld spiegelt sich in der Mengenentwicklung der deutschen Containerterminals wider. Während der Eurogate Container Terminal Hamburg sehr erfreulich an Dynamik gewann und seine Umschlagsmenge um 8 Prozent auf knapp 2 Millionen TEU steigerte, blieb der Standort Bremerhaven mit 5 Prozent weniger als im Vorjahr hinter den Erwartungen zurück. Der Ende 2012 eröffnete Tiefwasser-Containerterminal in Wilhelmshaven benötigt mehr Zeit als ursprünglich erwartet, um sich am Markt zu positionieren. Aufgrund der Anlaufschwierigkeiten betrug die hier umgeschlagene Containermenge 76.000 TEU.

Thomas Eckelmann, Vorsitzender der Eurogate-Gruppengeschäftsführung: „Das für die Eurogate-Gruppe insgesamt so positive Ergebnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Markt der Containerverkehre in einem Umbruch befindet. Dieser Markt hat sich in den vergangenen fünf Jahren sehr verändert. Die Reedereien setzen auf einige wenige Konsortien, was für Seehäfen sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Die einzelnen Terminals sehen sich zunehmend starkem Wettbewerb ausgesetzt. Unser insgesamt hervorragendes Umschlagsergebnis zeigt jedoch deutlich, dass wir hervorragend positioniert sind, um uns auf eine veränderte Marktsituation einzustellen. Wir sehen mehr Chancen als Risiken, zumal die drei weltgrößten Reederei-Gruppen, Maersk Line, MSC und CMA CGM (P3), in unterschiedlichen Konstellationen an einigen unserer strategisch wichtigsten Terminals beteiligt sind.“

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