Newsticker

Sotschi 2014: 250 Tonnen Sportgerät machen die Spiele erst möglich

Für 50 Nationalteams und nationale olympische Komitees hat das deutsche Logistik-Unternehmen Conceptum Sport Logistics insgesamt weit über 250 Tonnen Sport- und Teamequipment nach Russland transportiert. „Bereits vor Monaten haben die Spezialisten begonnen, Frachtmaschinen vom Typ Boeing 747 sowie Seefracht-Container in die Küstenstadt Sotschi zu senden und die Ausrüstung an die Wettkampfstätten in der Schneeregion Krasnaja Poljana zu transportieren.“ Ein großer Teil der Fracht war dabei planbar und konnte zu Teilen in Russland zwischengelagert werden.

Einige Athleten mussten jedoch bis zuletzt um die Qualifikation kämpfen. Für CSL-Chef Sebastian Stahl ein Normalfall: „Wir holen die Fracht persönlich beim Athleten ab, direkt an der Qualifikationsstrecke. Dann gehen die Bobs oder welches Sportgerät auch immer in Spezialcontainern auf die Reise. Bis an den Zielort, ebenfalls direkt an die Strecke.“ Dabei wird kaum einem der Fernsehzuschauer klar, welche Frachtmengen bewegt werden. Alleine 3.000 Kubikmeter Ladung brachten die Sport- und Eventlogistiker auf dem Seeweg nach Sotschi. „Eine Küstenstadt bietet hier einige Vorteile, um große Frachtmengen zu transportieren. Die Zollbestimmungen sind allerdings gleich ? und in Russland nicht selten abenteuerlich“, sagt Sebastain Stahl. Der Chef des Logistik-Teams ist stets persönlich im Einsatz ? „seit Monaten pendele ich zwischen Frankfurt, Sotschi, Whistler und anderen Wettkampfstätten“, so Stahl.

Schon lange vor den ersten Transporten mussten Lagerstätten gesucht werden, die sich für eine sichere Einlagerung der empfindlichen Ausrüstungen eignen. Mit dem Ende des vergangenen Jahres wurden per Lastwagen auch Ausstattungen wie Zeitnahmegerät oder Catering für die Teams transportiert. Solche Transporte sind die aufregendste Form, bieten die Straßen im winterlichen Russland manche Überraschung. Für die Sportler ist neben der Zuverlässigkeit auch das Vertrauen in den Logistiker entscheidend ? denn Sportgeräte werden meist wie Kinder behandelt. Seit Jahren genießt das deutsche Unternehmen die Gunst von zahlreichen nationalen olympischen Komitees, Sportverbänden und den Sportlern.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*