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Fashion-Recycling: Hellmann präsentiert Lösungsansatz

Im Rahmen der Hong Kong Fashion Week 2014 nahm Hellmann Worldwide Logistics am Forum Fashion-Recycling teil. Hierzu kamen führende Experten aus der Fashion-Industrie zu einer Podiumsdiskussion zusammen, um über die Abfallproblematik in der Fashion-Industrie sowie mögliche Lösungsansätze zu sprechen.

Durch zunehmendem Konsum, Bevölkerungsverdichtung und die dadurch schrumpfenden natürlichen Ressourcen, ist das Thema Abfallmanagement zu einem zentralen Aspekt in der Fashion-Industrie geworden. Als Spezialist für die Fashion Supply Chain präsentierte Hellmann in Form einer Case Study einen einzigartigen Lösungsansatz für ein globales Fashion-Recycling-Konzept.

Für das sogenannte ‚fashion take-back Programm‘ ist Hellmann in der nachhaltigen Textilwirtschaft mit dem Textil-Recyclingunternehmen I:CO und deren Reserve-Logistikabwicklung in mehr als 30 Ländern aktiv. Das Programm der I:CO ist weltweit eines der größten mit bekannten Partnern wie H&M, die jüngst eine Kooperation in 48 Ländern abgeschlossen haben.

Jil Hellmann Regouby, Director Business Development – Fashion Americas bei Hellmann Worldwide Logistics, erklärte, dass die steigenden Rohstoffpreise für einen Antrieb in der Entwicklung von Recycling-Technologien sorgten, welche gebrauchte Textilien zu nützlichem Produktionsgut machten. Dadurch käme es zur Entstehung neuer Infrastrukturen und Dienstleistungen, wodurch die Einsammlung und das Wiederverwerten von genutzten Textilien vereinfacht werden würde.

Hellmann Regouby äußerte sich positiv zur Beteiligung von Hellmann am Fashionrecycling:“Wir sind stolz darauf, Teil dieses Wiederverwertungsprozesses in der Fashion-Industrie zu sein und glauben daran, dass wir daraus sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile für die ganze Branche erbringen können. Des Weiteren profitieren wir vom First Mover Advantage auf diesem neuen Markt. Dadurch sind wir mit unseren Best-Practice-Projekten auch für neue Kunden interessant.“

Das von der NGO Reddress organisierte Event fand parallel zur HKTDC Hong Kong Fashion Week 2014 statt. Besonders bekannt ist Redress in der Branche vor allem durch den EcoChic Design Award und Publikationen aus dem Bereich des Kleidungsrecycling. Christina Dean, Gründerin und CEO von Redress fasste die positiven Auswirkungen dieser Projekte zusammen: „Es ist eine sehr interessante Zeit für die Fashion-Welt, da man branchenübergreifend an innovativen Lösungen arbeitet, die große Auswirkungen auf die Reduzierung von Abfällen zum Ziel haben. Es ist für unsere Zukunft immens wichtig, dass wir die Abfallmengen an Textilien weiter reduzieren.“

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