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IDS: Wachstum auf unruhigem Markt

Insgesamt 11,3 Millionen Sendungen ? damit haben die Partnerunternehmen von IDS 2013 eine neue Rekordmenge erreicht. Der Umsatz von Deutschlands größter Kooperation für Stückguttransporte lag bei 1,74 Milliarden Euro (+ 1,7 Prozent gegenüber 2012). Für 2014 erwartet IDS wieder deutliche Mengen- und Umsatzsteigerungen.

„Der Sendungszuwachs von 0,8 Prozent im Gesamtjahr spiegelt nur teilweise die Dynamik wider, die wir vor allem im Herbst- und Vorweihnachtsgeschäft erlebten“, sagt Dr. Michael Bargl, Geschäftsführer IDS Logistik GmbH, Kleinostheim. „Das erste Halbjahr 2013 war eher enttäuschend, erst die zweite Hälfte brachte eine spürbare Belebung.“ Angesichts der starken Mengenschwankungen bewertet Geschäftsführer Dr. Bargl die Ergebnissituation als „nicht befriedigend, zumal intensive Rationalisierungsmaßnahmen bereits voll ausgeschöpft wurden.“

Die 5.900 Mitarbeiter an den 45 Standorten der im IDS kooperierenden Unternehmen haben 2013 bundesweit 2,5 Millionen Tonnen Güter bewegt. Die Sendungszahl innerhalb Deutschlands stieg auf 9,4 Millionen ? das sind rund 200.000 Sendungen mehr als 2012.

Im internationalen Stückgutgeschäft erlebte IDS 2013 einen leichten Rückgang auf rund 1,9 Millionen Sendungen (2012: 2 Millionen). Während sich Exporte nach Nord- und Westeuropa erfreulich positiv entwickelten, wirkte insbesondere die wirtschaftliche Situation in Griechenland, Italien, Portugal und Spanien bremsend auf die Exportnachfrage.

Wachstum erwartet

Für das laufende Jahr erwartet Geschäftsführer Dr. Bargl im Stücksegment einen anziehenden Markt: „Drei bis fünf Prozent Wachstum bei Mengen und Umsatz sind möglich und durchaus realistisch.“ Um sich für solche Zuwächse vorzubereiten, haben die Partner von IDS bereits 2013 ihre Kapazitäten erweitert: Mit dem Noerpel-Standort Villingen und der Anlage von Ascherl in Rosenheim sind zwei komplett neue Depots hinzugekommen. Große Neubauten ersetzten die bekannten Standorte von Geis (Regional-Hub Satteldorf) sowie Weisshaupt (Albstadt). Bereits im März 2014 wird DSV im nordwestfälischen Westerkappeln eine neue große Logistikanlage eröffnen, zu der auch ein Stückgutumschlag gehört. Sie ersetzt den bisher für IDS genutzten Standort von DSV Road in Osnabrück.

Verjüngter Fuhrpark für ehrgeizige CO2-Ziele

In den Fuhrpark haben die Partnerunternehmen von IDS 2013 ebenfalls spürbar investiert: Die Zahl der High Cube-Wechselbrücken ist um rund 900 Stück gestiegen. Bei den eingesetzten Lkw im Fern- und Nahverkehr kamen zahlreiche neue Fahrzeuge hinzu. Aktuell umfasst der eingesetzte Fuhrpark im Nah- und Fernverkehr 3.940 Lkw, davon sind derzeit 24 Prozent eigene Fahrzeuge.

Der von IDS genutzte Fuhrpark spielt eine wesentliche Rolle bei der kooperationsweit angestrebten Reduktion der Kohlendioxidemissionen: Seit 2012 ermittelt IDS systemweit den CO2-Ausstoß gemäß der DIN EN 16258. Zwischen Ende 2012 und Ende 2013 konnte er bereits um 6,2 Prozent reduziert werden. In diesem Jahr sind weitere 3-5 Prozent geplant.

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