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Studie: Frachtkosten steigen in 2014 weiter an

Der Transport von Gütern wird teurer: Für 2014 rechnen Experten mit einem weiteren Anstieg der Frachtkosten. Dies ist das Ergebnis des aktuellen „Trendreport Transportlogistik“, welcher das Diplomatic Council und der 4PL Transportlogistikspezialist G-SCS in Auftrag gegeben haben. Demnach rechnen 64 Prozent der befragten Experten mit einem Anstieg der Frachtkosten in Deutschland.

Die Entwicklung wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Dementsprechend geht eine große Mehrheit von 91 Prozent der Befragten davon aus, dass bis 2020 die Frachtkosten in Deutschland weiter steigen werden.

Um die steigenden Frachtkosten wirtschaftlich besser auffangen zu können, unternehmen viele Firmen erhebliche Anstrengungen. „Es gilt, die Logistikkosten spürbar und nachhaltig zu senken. Hierbei spielen 4PL-Service-Dienstleistungen eine immer wichtigere Rolle“, erläutert Steffen Rabus, Chairman des International Logistics Forum (ILF) im Diplomatic Council (DC) und gleichzeitig Geschäftsführer von G-SCS. Ein entscheidender Grund für Unternehmen, ihre logistische Abwicklung in externe Hände zu geben, ist die verstärkte Konzentration auf ihre Kernkompetenzen. Dementsprechend sind die 4PL-Anbieter gefordert, ihre Lösungen den ständigen Veränderungen in der Transportlogistik anzupassen.

Der Trendreport hat neben Deutschland auch die Entwicklung in Europa und weltweit untersucht. Infolgedessen gehen die Experten auch in diesen Regionen von steigenden Frachtkosten aus. Für Europa rechnen 64 Prozent der Experten für 2014 mit einer Zunahme, weltweit sind es sogar 82 Prozent. Dieser Trend wird noch bis mindestens 2020 anhalten. Für diesen Zeitraum prognostizieren 84 Prozent der Befragten für Europa eine Zunahme der Frachtkosten, weltweit sind es immerhin noch 80 Prozent.

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