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Europäische Investoren präferieren Metropolregionen

Realogis

Im außergewöhnlich starken ersten Quartal 2014, das mit über 1,2 Milliarden Euro Investmentvolumen für Logistik- und Industrieimmobilien bereits mehr als die Hälfte des Gesamtjahres 2013 ausmacht, haben sich ausländische Investoren aus Europa bei ihren Ankäufen besonders auf die deutschen Metropolregionen konzentriert. Hierzu zählten vorrangig Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, Köln, Leipzig sowie Stuttgart. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse des Investment Managers Realogis Real Estate.

„Im Gegensatz dazu kauften deutsche und nordamerikanische Investoren auch in peripheren, aber für die Logistik strategisch wichtigen Lagen im Osten Bayerns ein“, so Nicole Kinne, Research Analyst bei der Realogis Real Estate GmbH. Insgesamt stieg die Beteiligung aller ausländischen Investoren am deutschen Investmentmarkt für Logistik- und Industrieimmobilien im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres auf 900 Millionen um 20 Prozent an. Das entspricht einem Anteil 78 Prozent des gesamten Umsatzes des ersten Quartals 2014.

Westdeutschland in der Gunst aller Investoren vorn
Nach Analyse des Investment Manager Realogis Real Estate verteilen sich die Transaktionen im Boom-Quartal 1/2014 deutschlandweit auf nahezu alle Bundesländer, drei Viertel aller Deals wurden jedoch in Westdeutschland getätigt. Verkäufe fanden sowohl in etablierten Logistikregionen wie Rhein/Main, Rhein/Ruhr, Hannover/Braunschweig/Wolfsburg als auch in Logistikregionen mit Wachstumspotential statt. Hierzu zählen das Sachsendreieck (Dresden, Chemnitz, Leipzig) sowie die süddeutschen, stark ausgeprägten Automotive-Standorte Dingolfing, Regensburg und Ingolstadt.

Portfolioverkäufe prägen Investmentmarkt
Für den Rekordumsatz im ersten Quartal waren mit rund 824 Millionen Euro (71 Prozent des Gesamtvolumens) Portfolioverkäufe verantwortlich. Die größte Transaktion des ersten Quartals wurde mit rund 300 Millionen Euro abgeschlossen. Hier wechselten 10 Logistikimmobilien wechselten den Besitzer. Käufer des Portfolios war das Joint Venture der Segro European Logistics Partnership (SELP). Als Verkäufer agierte der internationale Investor Tristan Capital Partners.

(Quelle: Realogis)

 

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