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KEP-Studie 2014 – Dynamisches Wachstum hält an

KEP-Studie 2014

Die Paket- und Expressdienste in Deutschland bauen ihr dynamisches Wachstum weiter aus: Das bildet die neue „KEP-Studie 2014“ des BIEK, die am 13. Mai 2014 in Berlin vorgestellt wurde, eindrucksvoll ab. Der Gesamtumsatz der Branche ist im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro gestiegen. Knapp 2,7 Milliarden Sendungen wurden in Deutschland verschickt – 4,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Getrieben vom starken Wachstum des Onlinehandels, gewinnt der Paketversand weiter deutlich an Stärke. 2013 betrug der Umsatz im Teilsegment Paketmarkt 8,4 Mrd. Euro, das entspricht einem Anteil von 52 Prozent am KEP-Gesamtmarkt – Tendenz weiter steigend. Der Markt der Paket- und Expressdienste wächst damit weiter deutlich stärker als der gesamte Güterverkehrsmarkt; die Zunahme ist seit 2000 fast doppelt so hoch wie in der Gesamtwirtschaft.

Vom Boom der Paket- und Expressdienste profitiert auch der Arbeitsmarkt: 197.000 Menschen sind in Deutschland aktuell bei diesen Unternehmen beschäftigt. Rechnet man ihre Dienstleister und alle wirtschaftlichen Impulse hinzu, sind von der Paket- und Expressbranche sogar 308.800 Arbeitsplätze abhängig.

Die „KEP-Studie 2014“ zeigt einmal mehr: Ohne die Paket- und Expressdienste sind arbeitsteilige und effiziente Wirtschaftsabläufe inzwischen nicht mehr denkbar. „Die Branche ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland“, unterstreicht Gunnar Uldall, Präsident des BIEK. „Die Paket- und Expressdienste sorgen mit ihrem starken und zuverlässigen Service, flexiblen Lieferprozessen und innovativen Logistik-Lösungen dafür, dass ihre Kunden wettbewerbsfähig sind, sie bieten ihnen Kosten- und Absatzvorteile.“ Dabei sorgt die Bündelung der Transporte gleichzeitig für eine immer geringere Umweltbelastung.

Die in der KEP-Studie befragten Unternehmen schauen zudem optimistisch in die Zukunft: Sie erwarten auch für die kommenden Jahre eine weiter wachsende Nachfrage. Für den gesamten Paket- und Express-Markt ist 2014 mit einem Zuwachs von etwa 3,5% zu rechnen. Damit würde das Sendungsvolumen erneut um knapp 100 Mio. Sendungen zunehmen. Gunnar Uldall erklärt: „Paket- und Expressdienstleistungen sind für immer mehr Bereiche der Wirtschaft relevant und machen sich dort unentbehrlich. In unserer dynamischen Branche hat der Wandel Bestand.“

Paket- und Briefmärkte sind über ähnliche Strukturen und die Präsens der marktbeherrschenden Deutsche Post AG verbunden. Zur Situation im Briefmarkt erklärte der Vorsitzende des Bundesverbandes Briefdienste, Dr. Walther Otremba: „Die Gesamtentwicklung im Briefbereich ist in Deutschland – anders als in den meisten anderen Ländern – stabil. Dabei gewinnen die alternativen, meist mittelständischen Briefdienstleister langsam Marktanteile hinzu und sorgen für mehr Wettbewerb durch kundenorientierte Angebote, wettbewerbsfähige Preise und mehr Qualität. Ihr Anteil an den Sendungsmengen belief sich im Jahr 2013 auf 13 Prozent, nachdem er jahrelang bei 10 Prozent stagnierte“.

(Quelle: BIEK)

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