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Seifert wächst in der Kontraktlogistik um 36 Prozent

Seifert Logistics

Für die Seifert Logistics Group (SLG) mit Hauptsitz im württembergischen Ulm stand das abgeschlossene Geschäftsjahr im Zeichen des Wachstums. Nahm die Unternehmensgruppe mit 850 Mitarbeitern und insgesamt 25 nationalen und internationalen Standorten doch erstmals die Umsatzhürde von 100 Millionen Euro.

Den Löwenanteil am Zuwachs des Umsatzes auf 103 Millionen Euro (Vorjahr 97 Millionen) steuert die Kontraktlogistik (36 Prozent) bei. Hierbei übernimmt die SLG logistische und logistiknahe Aufgaben entlang der Wertschöpfungskette. Ein weiterer Wachstumsmotor sind die sogenannten Value Added Services. Diese logistischen Lagertätigkeiten baut das Unternehmen derzeit ebenso aus. Für den geschäftsführenden Gesellschafter Harald Seifert ist das schwäbische Familienunternehmen „trotz des schnellen nationalen und internationalen Wachstums sehr solide auf Expansionskurs unterwegs.“

Im gleichen Zeitraum stellte die SLG auch mehr Personal ein. Heute arbeiten in der Gruppe knapp 100 Menschen mehr als im Vorjahr, wobei die Anzahl der Auszubildenden im Unternehmen bei 50 stabil blieb. Auch dieses Jahr will der Logistikdienstleister weiter wachsen. Für 2014 peilt die 1947 gegründete Unternehmensgruppe eine Umsatzsteigerung um rund zehn Prozent an. Hinzukommen sollen auch neue Standorte.

Einer der größten Meilensteine in der Firmengeschichte fällt ebenso in das zurückliegende wie in das aktuelle Geschäftsjahr. Im Ulmer Norden, direkt am Autobahnkreuz A8 und A7 baut die SLG ein 23.500 Quadratmeter großes Logistikzentrum, das bis Sommer 2014 fertiggestellt wird. Insgesamt 15 Millionen Euro investiert Seifert in den Neubau, in dem Block- und Regallagerung möglich ist. Das Seifert Logistikzentrum Ulm Nord liegt 40 Meter neben der Autobahn und direkt am Containerbahnhof.

Den strategischen Hintergrund für diese Investition erläutert der umtriebige Chef so: „Durch die optimale Lage an Straße, Schiene und letztlich an internationale Großhäfen wie Rotterdam, Triest oder Hamburg haben unsere Kunden einen direkten Anschluss für ihre Importwaren aus Asien und den USA. Letztlich zu allen Weltmeeren und Kontinenten.“ Mit diesem Neubau bewirtschaftet die SLG nun in Summe an 19 Standorten in Deutschland sowie sechs weiteren im benachbarten Ausland 315.000 Quadratmeter Lagerfläche. Umsatzstärkste Branchen sind Automotive, Chemie und Papier, gefolgt von Baustoffen, Pharma und Konsumgüter – für die der inhabergeführte Logistiker mit mehr als 240 Fahrzeugeinheiten unterwegs ist.

Bereits im Januar dieses Jahres hat die SLG ein Outsourcing-Projekt im Raum Leipzig gestartet. Dort ist die Firmengruppe für ein Werk eines großen Kartonagenherstellers tätig. Seifert hat hier die Werkslogistik sowie die Logistik und die Distribution des Außenlagers übernommen. Zudem gründete die SLG ein neues Joint-Venture. In einer 100.000 Quadratmeter großen Logistikhallen übernimmt der Mittelständler die Produktionsversorgung für einen großen Baukonzern, sowie die Ersatzteilversorgung für einen deutschen premium Automobilhersteller aus Zuffenhausen.

Im Frühjahr dieses Jahres hat die SLG ebenso den Geschäftsbereich internationale Spedition um einen Standort in Stockstadt bei Aschaffenburg erweitert. Bereichsleiter International, Roland Gerlach, verfügt über langjährige Kontakte in Europa und Übersee. „Auch dieser Geschäftsbereich soll 2014 weiter wachsen“, betont Seifert.

Quelle: Seifert Logistics Group

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