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Konsumstärke sorgt für steigende Packmittelpreise

BME

Die positive Stimmung in der deutschen Wirtschaft dürfte sich auf absehbare Zeit auch auf die Preise für Packmittel auswirken. Trotz der Belastungen durch die geopolitischen Entwicklungen in der Ukraine deutet vieles darauf hin, dass sich Deutschland dank seiner erstarkten Binnenwirtschaft vom schleppenden Wachstum im übrigen Europa absetzen kann. Das zeigt die Auswertung des Preisspiegels Packmittel, den der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt, für das 2. Quartal 2014 veröffentlicht hat.

Die 40-seitige Publikation fasst die aktuelle Marktsituation alle drei Monate zusammen und gibt einen Überblick über 25 Preisindizes für Kunststoffe, Kartonagen, Holz, Glas und Bleche. Die Aussagen basieren auf Expertisen von Spezialisten aus dem Packmittel- und Rohstoffbereich. Neuesten Erhebungen zufolge sei in Deutschland mit einer anhaltenden Konsumstärke zu rechnen, die auch die Nachfrage nach Verpackungen weiter antreiben werde. Steigende Absätze dürften dann auch bei den Preisen für Kartonagen, Holz, Kunststoff, Glas und Blechen ihre Spuren hinterlassen.

Zentrale Aussagen des BME-Preisspiegels Packmittel, 2/2014:

Kartonagen: Für Kartonagen werden baldige Preiserhöhungen erwartet. Gute Auslastung und bereits gegebene Lieferverzögerungen sprechen dafür, dass die von den Herstellern angedrohten Preiserhöhungen bei Graukarton auch durchgesetzt werden können.

Paletten: Bei Standardpaletten reagierten die Produzenten bereits auf die gestiegene Nachfrage, die unter anderem von der Bauindustrie angetrieben wird. Im April wurden Preiserhöhungen von ca. 0,20 Euro pro Palette vollzogen. Bei weiterhin stabiler Konjunktur dürfte das aktuelle Preisniveau erhalten bleiben.

Kunststoffe: Ähnlich sieht auch die Tendenz bei Kunststoffen aus: Bei synthetischem Kautschuk sorgen die teurer gewordenen Vorprodukte Benzol und Styrol dafür, dass die Preise leicht ansteigen. Da die Ölnotierungen sich aber stabil halten, sind insgesamt keine signifikanten Änderungen des Preisniveaus zu erwarten.

(Quelle: BME)

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