Newsticker

Starker Zusammenschluss der Fracht-Community

Fraport

Um den Luftfrachtstandort FRA weiter zu stärken, hat die Luftfrachtbranche am Frankfurter Flughafen die „Air Cargo Community Frankfurt e. V.“ gegründet. Der Verein vertritt und fördert die gemeinsamen Interessen der in der Luftfracht tätigen Akteure, wird die übergreifenden Prozesse optimieren und als gemeinsames Sprachrohr der Branche fungieren.

Der Air Cargo Community Frankfurt gehören derzeit 15 Unternehmen der Speditions- und Logistikbranche an, die in ihrer Gesamtheit die komplette Prozesskette der Frachtabfertigung repräsentieren. Das Ziel aller Mitgliedsunternehmen ist, der Zusammenarbeit am Frankfurter Flughafen einen neuen, verbindlichen Rahmen zu geben. Gemeinsam den Luftfracht-Standort Frankfurt bis zum Jahr 2020 zur modernsten Cargo-Drehscheibe Europas auszubauen, ist das übergeordnete Ziel.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 22. Mai wählten die Unternehmen aus den vier Mitgliedergruppen Airlines, Frachtabfertiger, Spediteure und weitere Dienstleister im Frachtgeschäft ihre Vorstandsmitglieder. Für die Airlines wurde Michael Hoppe (BARIG e.V.), für die Frachtabfertiger Patrik Tschirch (LUG aircargo handling GmbH), für die Spediteure Markus Kampa (Cool Chain Group DE GmbH) und für die weiteren Dienstleister Andreas Heil (KEWILL GmbH) in den Vorstand gewählt. Daneben besetzen die Fraport AG mit Anke Giesen und die Lufthansa Cargo AG mit Dr. Karl-Rudolf Rupprecht den Vorstand. Alle Vorstandsmitglieder sind für zwei Jahre berufen. Der Vorstand wird sich dafür einsetzen, integrativ zu wirken und die Interessen aller beteiligten Unternehmen auszugleichen. Laut Satzung werden alle Entscheidungen im Gremium einstimmig getroffen. In ihrer Sitzung am 10. Juni wählten die Vorstandsmitglieder Dr. Karl-Rudolf Rupprecht als ihren Vorsitzenden und Anke Giesen als seine Stellvertreterin. Anschließend wurden von dem Gremium Roland Weil als Geschäftsführer sowie Siegfried Burghardt als dessen Stellvertreter ernannt.

„Die Stärke dieses Vereins ist, dass er die Gesamtheit der Luftfracht-Branche abbildet und somit eine starke Interessensvertretung darstellt“, sieht der Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Rudolf Rupprecht einen entscheidenden Schritt für die konstruktive Zusammenarbeit aller Akteure. “Wir bündeln unser Know-how und setzen es zielgerichtet zum Nutzen aller Beteiligter ein.“

Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Anke Giesen erwartet positive Impulse für die Zukunft Frankfurts: „Wir wollen uns im Wettbewerb behaupten und unsere Position als Europas führender Frachtflughafen ausbauen. Unter Einbeziehung aller Prozessbeteiligter erhoffen wir uns eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Infrastruktur und der Prozesse sowie neue, gewinnbringende Formen der Zusammenarbeit.“

Der jetzige Verein ist aus der „CargoCity Frankfurt Task Force“ hervorgegangen, die vor über zwei Jahren ihre Arbeit aufnahm. Der Verein vertritt und fördert die gemeinsamen Interessen der in Frankfurt am Luftfracht-Umschlag beteiligten Unternehmen. In verschiedenen Arbeitsgruppen werden die Vereinsmitglieder die bisherigen Themen der Taskforce Frankfurt fortführen und die Themen der Neumitglieder mit aufnehmen. Die ersten inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit liegen auf der Prozess- und Infrastrukturoptimierung am Standort, Produktentwicklungen wie z.B. temperaturgeführte Transporte sowie Community-Building und Standortmarketing.

(Quelle: Air Cargo Community)

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*