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Erfa startet zweite Erfahrungsgruppe zum Thema Gleisanschluss

Erfa Gleisanschluss Die Teilnehmer der ersten Erfa-Gruppe bei der Besichtigung eines Gleisanschlusses. Foto: LKZ Prien

Im Sommer 2014 will die Gleisanschluss-Initiative Erfa rund ein Jahr nach ihrer Gründung eine zweite Erfahrungsaustauschgruppe ins Leben rufen. Erfa ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik IML, dem Ingenierbüro Anschlussbahn-Profis sowie der LKZ Prien GmbH mit dem Hintergrund, gleisanschlussrelevante Themen in einer Gruppe von Praktikern zu konsolidieren, zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu finden. Unterstützt und gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Wirtschaftsministerium. Ziel der Intiative ist es, Kosten zu senken, Risiken zu reduzieren und generell mehr Güter auf die Schiene zu bekommen.

Die erste Gruppe von Gleisanschluss-Betreibern besteht aus insgesamt 15 Unternehmen und hat nun nach einem Jahr ihrer Tätigkeit eine erste positive Zwischenbilanz gezogen. So konnten bereits vier Gleisanschlüsse bei Mitgliedern vor Ort besichtigt werden. Dadurch  wurden nach Angaben der Teilnehmer unternehmensübergreifend Parallelen, aber auch Unterschiede in der Abwicklung der jeweiligen Transporte festgestellt sowie neue Erfahrungen gesammelt beziehungsweise ausgetauscht. Weiterer Schwerpunkt der Erfa-Gruppe ist der gemeinsame Aufbau des ersten Aus- und Weiterbildungskurses für Anschlussbahnleiter in Bayern (gemäß EBOA), der für alle bayerischen Gleisanschließer angeboten wird. Dieser Kurs spiegelt die Anforderungen der Teilnehmer wieder, wie zum Beispiel Eisenbahnrecht, Sicherungs- und Telekommunikationstechnik oder Unfallverhütungsmaßnahmen. Ziel des Kurses ist das erfolgreiche Bestehen des Fachgespräches des Anschlussbahnleiters mit der Landeseisenbahnbehörde sowie ein sicherer Anschlussbahnbetrieb.

Quelle: LKZ Prien

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