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China stoppt Containerreederei-Allianz P3

Maersk Foto: Maersk Line

Völlig überraschend hat gestern das chinesische Handelsministerium (Mofcom) entschieden, dass es der geplanten Zusammenarbeit der drei größten Containerreedereien MSC, CMA CGM und Maersk Line im Netzwerk P3 für den globalen Schiffseinsatz nicht zustimmen wird. Dies hat der P3-Partner Maersk in einer Pressemitteilung bekanntgegeben.

Die Entscheidung sei unter Berücksichtigung der chinesischen Regeln für Firmenzusammenschlüsse getroffen, so Maersk weiter. Maersk Line, die italienisch-schweizerische MSC und die französische CMA CGM hätten aus diesem Grund beschlossen, die Vorbereitungen für die Zusammenarbeit zu beenden.

„Wir haben alles getan, um die chinesischen Bedenken auszuräumen und Fragen zu klären. Deswegen ist die Nachricht eine Enttäuschung“, sagte Vincent Clerk, Marketing-Chef bei Maersk Line. „Wir müssen trotz allem weiter daran arbeiten, ein effizientes Netz aufzubauen und die Kunden mit einem besseren Produkt zu versorgen“. P3 war als langfristiges Projekt zur gemeinsamen Nutzung von Schiffsraum im Ost-West-Verkehr gedacht, mit dem Ziel häufigere Abfahrten zu bieten und den gebotenen Service verlässlicher zu machen. Eine zeitnahe Belebung des schwach gestarteten Jade-Weser-Ports rückt damit ebenfalls wieder in weite Ferne. Die Allianz hatte angekündigt, das Containerterminal mit zwei Linien pro Woche anlaufen zu wollen.

Quelle: Maersk

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