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Rhenus unterstützt Benteler nach Sturmschäden

Rhenus unterstützt Benteler nach Sturmschäden Rhenus Scharrer sorgte mit ihrer logistischen Unterstützung dafür, dass die Produktion von Rohren der Benteler Steel/Tube in Dinslaken trotz der Sturmschäden fortgesetzt werden konnte. Copyright: Benteler SteelTube GmbH.

Rhenus Scharrer hat mit Einsatzbereitschaft und Flexibilität dafür gesorgt, dass im Juni die Materialversorgung des Rohrwerkes Dinslaken von Benteler Steel/Tube trotz der Schäden nach Sturmtief „Ela“ aufrecht erhalten werden konnte. Durch den Einsatz zusätzlicher Lkw und den Aufbau einer alternativen Bahnverbindung konnte der Logistikdienstleister den Wegfall der regulären Transportstrecke im Westen Deutschlands überbrücken.

„Üblicherweise werden unsere beiden Rohrwerke in Dinslaken und Paderborn-Schloß Neuhaus durch Bahntransporte aus unserem eigenen Stahlwerk in Lingen mit Vormaterialien bedient. Nach dem Sturmtief war die Verbindung Lingen – Dinslaken für mehrere Tage nicht nutzbar. Ohne Nachschub wäre der Fortgang der Produktion nach Aufbrauchen der Sicherheitsbestände gefährdet gewesen“, konstatiert Tobias Liebelt, Leiter Supply Chain Management von Benteler Steel/Tube. „In dieser Situation sind wir auf die Rhenus-Gruppe zugegangen, die uns auch in der Vergangenheit immer wieder bei kurzfristig zu lösenden logistischen Aufgaben geholfen hat.“

Rhenus Scharrer entwarf für diese Aufgabe einen Aktionsplan, der durch den flexiblen Einsatz von Verkehrswegen, Transport- und Umschlagsequipment sowie Logistikfachkräften die Produktionsversorgung des Dinslakener Benteler-Werkes aufrecht erhalten konnte. So wurden unter anderem die notwendigen Flachwagen als Lkw-Auflieger binnen kürzester Zeit organisiert. Um die Taktzeiten für die Anlieferung der Vormaterialien einzuhalten, von denen täglich 1.400 Tonnen in der Fertigung benötigt werden, war der Straßenweg allein nicht ausreichend.

So wurde in einem Bahnhof in Hamm ein zweiter Startpunkt für die Verkehre nach Dinslaken etabliert. Rhenus verfügt dort über einen eigenen Terminal, für den beispielsweise kurzfristig leistungsfähiges Kranequipment bereitgestellt werden konnte. „Eine weitere Herausforderung neben der Wiederherstellung des Materialflusses über die Transporte war die richtige Sequenzierung der Güter. Im engen Austausch mit dem Kunden haben wir uns immer wieder abgestimmt, um die Verkehrsträger so zu beladen und deren Ankunft im Werk so zu steuern, dass die Produktion bei Benteler kontinuierlich fortgesetzt werden konnte“, resümiert Kay Vosmerbäumer, Geschäftsführer von Rhenus Scharrer.

„Rhenus hat uns, angesichts der außergewöhnlichen Umstände, mit bemerkenswertem Engagement und Know-how unterstützt. So konnten wir für unsere Kunden in Europa und darüber hinaus ohne Unterbrechung die bestellten Rohre produzieren“, so Tobias Liebelt.

(Quelle: Rhenus)

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