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BME veröffentlicht Mustervertrag für die Cloud

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Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) hat erstmals eine Rahmenvereinbarung für Software as a Service (SaaS) aus Anwendersicht veröffentlicht. Das gab der Verband in einer Pressemitteilung bekannt.

Der von Mitgliedern der BME-Arbeitsgruppe „IT-Outsourcing“ ausgearbeitete Mustervertrag erleichtert insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen den Einstieg in die Welt der cloudbasierten Softwaredienste, die in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen haben. Bei vielen Großkonzernen ist es bereits bekannt, dass sich durch den Einsatz solcher Leistungen nicht nur Kosten sparen lassen, sondern gleichzeitig auch ein Mehr an Flexibilität gewonnen wird.
Die Rahmenvereinbarung soll als eine Art Richtschnur dienen, die im Einzelfall noch an die Bedürfnisse der jeweiligen Branche und des jeweiligen Unternehmens anzupassen ist. Teilweise weicht das Vertragsmuster vom gesetzlichen Leitbild ab, wenn es etwa zu Gunsten des Anbieters eine Haftungsbegrenzung und im Gegenzug verbindliche Service-Levels vorsieht. Daher sollten Anwenderunternehmen stets analysieren, ob dieses Muster die Rahmenbedingungen der konkreten Leistungsbeziehung genau wiedergibt. Gegebenenfalls müssen Vertragsklauseln angepasst oder individuell ausgehandelt werden. Gleiches gilt beispielsweise für die vorgeschlagenen Service Levels – wesentlich ist, dass diese messbar sind.

Quelle: BME

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