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Forschungsprojekt zum CO2-neutralen Logistikzentrum abgeschlossen

Forschungsprojekt VDMA Bild: VDMA

Bei halb- und vollautomatischen Lagern steigt der Einfluss der Materialflusstechnik auf den Gesamtenergieverbrauch im Verhältnis zum Gebäude stark an: von 20 Prozent bei manuell betriebenen Lagerhallen auf 70 oder sogar 85 Prozent bei vollautomatisierten Logistikzentren. Das ist eines der wesentlichen Ergebnisse des gerade abgeschlossenen, interdisziplinären Forschungsprojekts „Das CO2-neutrale Logistikzentrum“ am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik und am Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik der Technischen Universität München.

Das von der Forschungsgemeinschaft Intralogistik/Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) e.V. im VDMA betreute Projekt untersuchte energetische Wechselwirkungen zwischen den Bereichen Intralogistik und Gebäudetechnik. Auch die Gebäudehülle samt Toren und Fenstern sowie deren Einfluss bei Optimierungsmaßnahmen auf den Gesamtenergiebedarf an unterschiedlichen Typen von Logistikzentren wurde berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Intralogistik eine der wichtigsten Stellschrauben ist, wenn es um Energieeinsparpotenziale bei automatisierten Lagern geht.
„Auch ein intelligentes Zusammenspiel aus Gebäude- und Materialflusstechnik in Verbindung mit den Lagerprozessen wird künftig eine noch größere Rolle beim Energieeinsparen und der Nutzung von Energien aus erneuerbaren Quellen spielen“, erklärt Julia Freis, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen Universität München und verantwortlich für das Forschungsprojekt. Die Resultate des Projektes werden in ein Softwaretool implementiert, das künftig bei der Planung von energieeffizienten Logistikzentren helfen soll. Das Softwaretool wird zusätzlich mit Handlungsempfehlungen hinterlegt und steht auf Anfrage bei den Forschungsstellen für interessierte Unternehmen zur Verfügung.

Quelle: VDMA

1 Kommentar zu Forschungsprojekt zum CO2-neutralen Logistikzentrum abgeschlossen

  1. Dr.-Ing. Michael W. Lempik // 6. August 2014 um 13:25 // Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen.

    Zur Zeit entwickle ich ein sehr großes Grundstück von 38 ha für Logistikflächen in Potsdam. Standort und Verkehrsanbindung sind hervorragend, die baurechtlichen Voraussetzungen sind gegeben.

    Der besondere Platz hat auch eine besondere Bebauung verdient, so dass ich für dieses Objekt den Ansatz des nachhaltigen Bauens verfolge und auch bereits einige Ansätze unternommen habe. Gerne würde ich von Ihnen Näheres erfahren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr.-Ing. Michael W. Lempik

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