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11,4 Prozent weniger Unfälle in der Binnenschifffahrt

BDB

Die Zahl der Unfälle auf deutschen Flüssen und Kanälen ist erneut stark rückläufig. Das geht aus der aktuellen Statistik für das Jahr 2013 hervor, die das Bundesverkehrsministerium nun vorgelegt hat. Demnach ereigneten sich auf dem Wasser im Jahr 2013 nur noch 653 Unfälle, was einem Rückgang um 84 Ereignisse bzw. 11,4 Prozent entspricht.

2012 gab es noch 737 Unfälle auf den Binnenwasserstraßen des Bundes, davon waren 89 Unfälle mit Sportbooten. 2011 lag die Zahl der Unfälle sogar noch bei 783. Zusammenstöße mit Anlagen und Brücken stellten neben Festfahrungen die häufigsten Unfallursachen dar. 19 Verletzte und zwei Tote waren im Jahr 2013 in Summe zu beklagen. Erfreulich: Alkohol spielt bei Unfällen auf den Wasserstraßen praktisch keine Rolle.

„Der erneute Rückgang der Unfälle zeigt, dass sich solide Ausbildung und verbesserte Informationstechniken auf dem Wasser auszahlen. Die Binnenschifffahrt beweist mit der deutlich sinkenden Zahl der Unfälle einmal mehr ihre Sicherheit und Zuverlässigkeit. Gleichzeitig verbessert sie ihre Bilanz bei den externen Kosten und erhöht den Nutzen, den die Allgemeinheit aus dem sicheren Transport von Gütern und Personen auf dem Wasser zieht“, kommentiert Georg Hötte, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB), den Rückgang der Unfallzahlen.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung auf dem Rhein als Europas wichtigster Wasserstraße. Hier sank die Zahl der Unfälle im vergangenen Jahr von 241 im Jahr 2012 auf 223, und zwar in sämtlichen statistisch erfassten Unfallereignissen wie Grundberührungen, Festfahrungen, Zusammenstöße zwischen Schiffen, Erzeugung von Sog- und Wellenschlag sowie Zusammenstöße mit Anlagen und Brücken. Ein ähnliches Bild zeigt sich auf der Weser, wo die Zahl der Unfälle von 19 auf vier gesunken ist. Auch auf anderen wichtigen und hoch frequentierten Flüssen und Kanälen wie etwa der Mosel, der Donau und den westdeutschen Kanälen ist die Zahl der Unfälle gesunken. Ein leichter Anstieg war hingegen auf dem Main, der Elbe, dem Elbe-Havel-Kanal und dem Elbe-Lübeck-Kanal zu verzeichnen.

(Quelle: BDB)

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