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HHLA steigert Umsatz und Ergebnis

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im ersten Halbjahr 2014 ihren Umsatz um 5,2 Prozent auf 595,7 Mio. € gesteigert und ihr Betriebsergebnis (EBIT) um 3,4 Prozent auf 81,4 Mio. € verbessert. Die HHLA bestätigt ihre Prognose für das Gesamtjahr 2014.

„Das erste Halbjahr 2014 ist für die Hamburger Hafen und Logistik AG erfolgreich verlaufen. Wir haben unsere zuletzt deutlich ausgebaute Marktposition im Containerumschlag gefestigt und den Wachstumskurs bei unseren Containertransporten mit weiter steigenden Marktanteilen fortgesetzt. Auf dieser Basis haben wir höhere Umsätze erzielt und unser Ergebnis verbessert. Vor dem Hintergrund eines steigenden Wettbewerbsdrucks sowie anhaltender Infrastrukturrestriktionen ist dies eine sehr beachtliche Entwicklung“, sagte der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters.

Fernostverkehre treiben Umschlagwachstum
Mit einem Wachstum des Umschlags um 2,1 Prozent auf ihren Hamburger Containerterminals hat die HHLA ihre Marktposition unter den großen nordeuropäischen Häfen gefestigt. Durch den krisenbedingten Rückgang des Containerumschlags auf dem HHLA-Terminal in Odessa (Ukraine) verzeichnete das Segment Container im ersten Halbjahr 2014 insgesamt aber nur einen Umschlaganstieg von 0,7 Prozent auf 3,8 Mio. Standardcontainer (TEU). Erstmals seit 2009 gingen auch die Zubringerverkehre über die Ostsee nach Russland zurück. Basis des Umschlagwachstums in Hamburg war dagegen die starke Zunahme der Fernostverkehre auf bestehenden Liniendiensten um 8,0 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2013.

HHLA-Hinterlandstrategie weiter erfolgreich
Die Hinterlandsysteme der HHLA für den Containertransport auf Straße und Schiene haben ihr Mengenaufkommen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014 um 9,0 Prozent auf 633 Tsd. TEU gesteigert. Das kräftige Wachstum geht im Wesentlichen auf den Erfolg der ab Ende 2012 neu aufgebauten Schienentransporte im deutschsprachigen Raum zurück. Zulegen konnten aber auch die etablierten Verbindungen mit Tschechien und der Slowakei sowie die Verkehre mit den polnischen Seehäfen.

Prognose für das Gesamtjahr 2014 bestätigt
Auf Basis der Entwicklung im ersten Halbjahr erwartet die HHLA für den Containerumschlag im Gesamtjahr 2014 unverändert eine leichte Volumensteigerung – vorausgesetzt, es bleibt bei der gegenwärtigen Struktur der Ladungsströme. Beim Containertransport strebt die HHLA ein deutliches Wachstum oberhalb der allgemeinen Marktentwicklung an. Auf dieser Grundlage erwartet die HHLA eine moderate Umsatzsteigerung gegenüber dem angepassten Vorjahreswert (1,14 Mrd. Euro) und rechnet unverändert mit einem operativen Ergebnis auf Konzernebene in einer Bandbreite von 138 bis 158 Mio. Euro.

Für den weiteren Jahresverlauf bleiben fundamentale Unsicherheiten bestehen. Dies gilt insbesondere für den Konflikt in der Ukraine sowie für die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen mit Russland, aber auch für den weiteren Verlauf des Konsolidierungsprozesses in der Containerschifffahrt. Dabei birgt die Neugestaltung von Liniendiensten Risiken wie auch Chancen.

Entwicklung wichtiger Konzernzahlen im Überblick (Januar bis Juni 2014)
– Die Umsatzerlöse stiegen um 5,2 Prozent auf 595,7 Mio. €.
– Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 140,8 Mio. € um 1,6 Prozent über dem Vorjahreswert.
– Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 3,4 Prozent auf 81,4 Mio. €.
– Das Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen anderer Gesellschafter ging um 10,2 Prozent auf 26,0 Mio. € zurück.

Der Umsatz im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik, dem Kerngeschäft der HHLA, lag im Zeitraum Januar bis Juni 2014 mit 581,7 Mio. € um 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis (EBIT) des Teilkonzerns stieg um 3,6 % auf 73,9 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie sank um 14,6 Prozent auf 0,31 €.

(Quelle: HHLA)

1 Kommentar zu HHLA steigert Umsatz und Ergebnis

  1. Prof. Dr.-Ing. Rudolf Vetter DVS // 14. August 2014 um 15:14 // Antworten

    Die Entwicklung des Aktienkurses ist eine absolute
    Katastrophe und hat mit hanseatischem Kaufmannsgeist
    nichts, aber absolut nichts zu tun !!! Der Kurs sackte von über 50 auf unter 20 €/Aktie. Da nutzen
    auch „tolle Geschäftszahlen“ wenig. Habe wohl mein
    Geld „Casinobesuchern“ gegeben, die sich nun leider
    beim Roulette verzockt haben, oder ??

    Prof. Dr. R. Vetter ( Logistik & FML-Fachmann)

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