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Deutsche Automobilhersteller setzen auf China-Züge

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Bei seinem Besuch im Duisburger Hafen Ende März hatte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping die Hoffnung geäußert, Exporte nach China auf dem Landweg zu verstärken. Seitdem ist das Interesse an den Bahnverbindungen zwischen dem Duisburger Hafen und China deutlich gewachsen. Insbesondere die deutsche Automobilindustrie nutzt künftig verstärkt das Bahnangebot von Duisburg nach China.

In der vergangenen Woche begann erstmalig die Verladung von fertigen Automobilen deutscher Premiumhersteller. Die Fahrzeuge werden auf dem Duisburger Terminal DIT sicher in Container verstaut auf Züge geladen, die seit dem 11. August regelmäßig nach Chongqing in China verkehren.

Der Duisburger Hafen ist Start- und Zielort mehrerer transkontinentaler Zugverbindungen nach China. Bislang war die Auslastung der Züge von China nach Duisburg höher als in umgekehrter Richtung. Mit dem Beginn der Verladung von Fertigfabrikaten deutscher Premiumhersteller auf dem Duisburger Terminal DIT wird somit ein wichtiger Beitrag zum Ausbau dieses Zugsystems geleistet. Die wöchentliche Frequenz der Züge von Duisburg nach China wird damit auf insgesamt vier erhöht.

Im Vergleich zum Seeweg sind die Zugverbindungen mehr als doppelt so schnell und bieten damit einen Wettbewerbsvorteil für die verladene Wirtschaft. Beim Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Ende März hatten der chinesische Handelsminister Gao Hucheng und der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG, Erich Staake, ihre Unterstützung für den Ausbau des Zugsystems deutlich gemacht.

Entwickelt wurden die transkontinentalen Zugverbindungen von Trans Eurasia Logistics (TEL), einem 2008 gegründeten Joint Venture der DB AG und der russischen Eisenbahnen RZD. Die erfolgreiche Vermarktung und damit verbundene stärkere Auslastung der Züge in Richtung China ist ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit von TEL, DIT und duisport agency, einem Tochterunternehmen der Duisburger Hafen AG.

Quelle: Duisport

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