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UPS verdoppelt für 2020 gestecktes Ziel zur CO2- Senkung

UPS

UPS hat seinen 12. jährlichen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht und bekanntgegeben, dass das Unternehmen neben der Senkung der gesamten CO2-Emissionen im Jahr 2013 zudem noch sein für das Jahr 2016 gesteckte Ziel, die Kohlenstoffintensität ihrer Luft- und Landverkehrsflotte um 10 Prozent zu reduzieren, drei Jahre früher erfüllt hat. Aus diesem Grund hat das Unternehmen nun ein neues Ziel definiert, und zwar die Senkung der Kohlenstoffintensität aus Transportprozessen um 20 Prozent bis zum Jahr 2020.

Der Bericht von 2013 dokumentiert die kontinuierlichen Bemühungen von UPS, durch das Leitbild „Committed to More™” Nachhaltigkeit zu erzielen. In Anbetracht dessen, dass bei Diskussionen über Nachhaltigkeit häufig die Devise lautet, weniger tun ist mehr, setzt sich UPS dafür ein, effizienter zu sein und mehr zu leisten – für Kunden, die Umwelt und Gemeinschaften auf der ganzen Welt. In diesem Bericht wird neben dem messbaren Erfolg seiner humanitären Projekte außerdem herausgestellt, dass das Unternehmen kontinuierlich seine Ziele zur Reduzierung der Treibhausgase erreicht.

„Für ein weltweit operierendes Logistikunternehmen, das Fahrzeuge und Kraftstoff benötigt, um täglich nahezu 17 Millionen Pakete und Dokumente zu transportieren, sind Nachhaltigkeit und Wachstum untrennbar miteinander verbunden,“ so Scott Davis, Vorsitzender und Chief Executive Officer von UPS.  „Unsere Fähigkeit, unser weltweites Versandvolumen bei gleichzeitiger Senkung der CO2-Emissionen zu erhöhen, sollte für alle Unternehmen ein Zeichen setzen, dass es durchaus möglich ist, sowohl mehr für die Umwelt zu tun als auch gleichzeitig mehr Kunden zu bedienen und Mehrwert zu schaffen.“

Mehr Reduzierung des CO2-Ausstoßes
Im zweiten Jahr in Folge hat die erfolgreiche Umsetzung der weltweiten Strategie von UPS zur Reduzierung der Treibhausgase dem Unternehmen ermöglicht, mehr Waren zu liefern und dabei weniger Emissionen freizusetzen. 2013 sanken die absoluten CO2-Emissionen um 1,5 Prozent im Vergleich zu 2012, während das weltweite Versandvolumen im gleichen Zeitraum um 3,9 Prozent anstieg.

Mehr Niedrigemissionsfahrzeuge auf den Straßen  
Aktuell werden von UPS weltweit 3.647 mit alternativem Kraftstoff betriebene und mit Spitzentechnologie ausgestattete Fahrzeuge eingesetzt, die die Treibhausgasemissionen weiter senken und als rollende Labore dienen, um eine neue Generation von Fahrzeugen zu testen, zu optimieren und einzusetzen. 2013 erhöhte UPS die Zahl der Fahrzeuge mit sauberer verbrennendem Erdgasantrieb in den Vereinigten Staaten und ergänzte bis zum Jahresende seine Flotte um 249 Schwerlastzugmaschinen, die mit Flüssig-Erdgas (LNG) fahren. Das Unternehmen steuert darauf zu, bis Ende 2014 über 1.000 LNG-Zugmaschinen einzusetzen. Die momentan bestehende UPS Flotte an Erdgas-Zugmaschinen legt jede Woche über 3,2 Millionen Kilometer zurück.

2013 legten die mit alternativem Kraftstoff betriebenen und mit Spitzentechnologie ausgestatteten Fahrzeuge von UPS weltweit insgesamt über 88 Millionen Kilometer zurück und sparten dabei 21,9 Millionen Liter konventionelles Benzin und Diesel ein. Seit dem Jahr 2000 hat die Flotte insgesamt über 560 Millionen Kilometer zurückgelegt und dabei 130 Millionen Liter konventionelles Benzin und Diesel eingespart. Durch diese Einsparungen ist das Unternehmen auf dem besten Wege, sein Ziel zu erreichen, bis Ende des Jahres 2017 1,6 Milliarden Kilometer mit Fahrzeugen, die mit alternativem Kraftstoff betrieben werden und mit Spitzentechnologie ausgestattet sind, zurückzulegen.

Das 2013 in Amerika eingeführte ORION System (On-Road Integrated Optimization and Navigation) ist das Nervenzentrum der Strategie von UPS zur Reduzierung der Treibhausgase. Die ORION Software bestimmt anhand von Algorithmen und Flottentelematik die optimalen Routen für UPS Fahrer zum Abholen und Ausliefern der an einem Tag anfallenden Pakete. Durch den Einsatz von ORION optimierte UPS 2013 10.000 Routen, was voraussichtlich zu einer Einsparung von über 5,6 Millionen Liter Kraftstoff und 14.000 metrische Tonnen CO2-Emissionen führen wird.

Mehr nachhaltige Lieferkettenoptionen für Kunden
Um die gestiegenen Forderungen der Kunden nach nachhaltigen Lösungen zu erfüllen, die sowohl Schnelligkeit und Kosten abwägen und gleichzeitig auch mehr auf die Umwelt und die Gesellschaft einzahlen, baut UPS kontinuierlich nachhaltige Versand- und Lieferketten-Angebote weiter aus und unterstützt so Kunden dabei, mehr zu tun um ihre Auswirkungen auf das Klima zu messen, zu reduzieren und zu steuern:

  • Analyse der Auswirkungen von CO2 – UPS kann berechnen, wie viele metrische Tonnen Treibhausgase durch die Versandaktivitäten von Kunden verursacht werden und sie bei der effizienteren Abwicklung ihrer Logistik beraten.
  • UPS My Choice® und UPS Smart Pickup® – Über 9 Millionen amerikanische Verbraucher haben sich bei UPS My Choice angemeldet und mehr als 100.000 haben sich für UPS Smart Pickup registriert. Über diese Online-Dienste werden Zeiten und Orte für Lieferung bzw. Abholung angepasst, was nicht nur komfortabler ist sondern auch unnötige Fahrten (und somit Treibhausgase) bei erfolglosen Zustellversuchen vermeidet.
  • Bestätigter, CO2-neutraler Versand – Der von UPS angebotene, CO2-neutrale Versand ermöglicht es Kunden, einfach und günstig die mit dem weltweiten Versand von Paketen, Dokumenten, Ladungen oder Fracht assoziierten CO2-Emissionen auszugleichen. Die CO2-Berechnungsmethode von UPS ist von The CarbonNeutral Company zertifiziert und durch die Société Générale de Surveillance (SGS) verifiziert; Ausgleichsmöglichkeiten sind zum Beispiel Baumpflanz- und Biomethangewinnungsprojekte, die direkt der Umwelt zugute kommen.

Mehr tragfähige weltweite Gemeinschaften durch humanitäre Hilfe
UPS leistet finanzielle Unterstützung für mehrere tausend gemeinnützige Organisationen, die dazu beitragen, dass Gemeinschaften sicherer werden, ein gesteigertes Umweltbewusstsein haben und besser in der Lage sind, auf Katastrophen zu reagieren und diese zu überstehen. 2013 lag der Wert der Sach- und Geldspenden von UPS für humanitäre Hilfe bei insgesamt 7,5 Millionen USD, wodurch 250 humanitäre Lieferungen in 46 Länder ermöglicht wurden.

Quelle: UPS

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