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Swisslog steigert Auftragseingang und Umsatz

Swisslog

Swisslog erzielte im ersten Halbjahr 2014 einen gegenüber der Vorjahresperiode höheren Auftragseingang von MCHF 298.3 (+13.2 Prozent) und einen höheren Umsatz von MCHF 319.5 (+4.4 Prozent). Das EBIT konnte um 13.0 Prozent auf MCHF 6.1, das Unternehmensergebnis um 9.5 Prozent auf MCHF 2.3 gesteigert werden. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Swisslog mit einem bis zu 5.0 Prozent über dem Vorjahr liegenden Umsatz und einer EBIT-Marge zwischen 2.5 Prozent und 3.0 Prozent.

Das Ergebnis entspricht wegen des schwierigen Wirtschaftsumfelds in den Hauptmärkten von Swisslog den Erwartungen, wobei sich die beiden Divisionen unterschiedlich entwickelten. Für die Swisslog-Gruppe setzte sich der starke Auftragseingang des zweiten Semesters 2013 auch im ersten Halbjahr 2014 fort und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 13.2 Prozent (währungsbereinigt +16.6 Prozent) auf MCHF 298.3. Der Auftragsbestand lag bei guten MCHF 520.9 (+15.6 Prozent, währungsbereinigt +18.8 Prozent). Der Umsatz stieg um 4.4 Prozent (währungsbereinigt +7.4 Prozent) auf MCHF 319.5. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 13.0 Prozent (währungsbereinigt +24.1 Prozent) auf MCHF 6.1, die EBIT-Marge erhöhte sich auf 1.9 Prozent (Vorjahr: 1.8 Prozent). Im ersten Halbjahr 2014 resultierte ein Unternehmensergebnis von MCHF 2.3 (+9.5 Prozent, währungsbereinigt +23.8 Prozent).

Healthcare Solutions: weiterhin Gegenwind aus den USA
Für die Division Healthcare Solutions (HCS) bleibt die Situation in ihrem Hauptmarkt Nordamerika schwierig. Wegen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Gesundheitsreform „Affordable Care Act“ und der allgemeinen Budgetsituation werden Investitionen im Krankenhausmarkt nach wie vor sehr zurückhaltend getätigt. Der Auftragseingang der Division reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr auf MCHF 91.5 (-9.5 Prozent, währungsbereinigt -5.7 Prozent). Der Umsatz sank um 7.0 Prozent (währungsbereinigt -3.2 Prozent) auf MCHF 98.0, das EBIT um 23.2 Prozent (währungsbereinigt -18.8 Prozent) auf MCHF 5.3. Die EBIT-Marge betrug 5.4 Prozent (Vorjahr: 6.5 Prozent). Die Region Asien und der Nahe Osten überzeugten weiterhin durch Wachstum.

Warehouse & Distribution Solutions: Schwung beim Auftragseingang hält an
Die Division Warehouse & Distribution Solutions (WDS) konnte ihren Schwung aus den letzten Monaten des vergangenen Jahres mitnehmen und den Auftragseingang erhöhen. Dieser zog gegenüber der Vorjahresperiode um 27.6 Prozent (währungsbereinigt +30.5 Prozent) an und betrug MCHF 207.2. Die gute Auftragslage schlägt sich nun langsam auch im Umsatz nieder. Dieser stieg um 10.6 Prozent (währungsbereinigt +13.1 Prozent) auf MCHF 221.9. Anders als im Vorjahr schlugen in der Berichtsperiode insgesamt keine zusätzlichen Aufwände bei Projektrealisierungen zu Buche. Ausserdem konnte Swisslog eine Forderung aus dem Projektgeschäft, die vor längerer Zeit vollständig abgeschrieben wurde, teilweise wieder einbringen. Alles in allem konnten das EBIT von MCHF 1.7 auf MCHF 4.7 (+176.5 Prozent, währungsbereinigt +194.1 Prozent) und die EBIT-Marge von 0.8 Prozent auf 2.1 Prozent gesteigert werden. Das Geschäft wuchs vor allem in den Regionen Asien-Pazifik und – in geringerem Ausmass – Nordamerika. Die Marktsituation in Europa hingegen bleibt anspruchsvoll.

Weitere Verbesserung im zweiten Halbjahr erwartet
Ungeachtet des anspruchsvollen Umfelds hat Swisslog in die Zukunft investiert. Davon zeugt etwa der in Einklang mit dem Auftrags- und Umsatzwachstum erfolgte Personalausbau auf 2 300 Mitarbeiter (+5.3 Prozent), insbesondere im operativen Bereich bei WDS. Zur weiteren Stärkung ihres Lösungs- und Produktportfolios investierte Swisslog besonders stark in den Bereich Software.

Dank der grundlegenden Markttrends, die die Nachfrage nach Automatisierungslösungen beider Divisionen stützen, und des guten Auftragsbestands erwartet Swisslog ein stärkeres zweites Semester. Für das gesamte Geschäftsjahr 2014 rechnet Swisslog mit einem bis zu 5.0 Prozent über dem Vorjahr liegenden Umsatz und einer EBIT-Marge zwischen 2.5 Prozent und 3.0 Prozent.

Quelle: Swisslog

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