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Gehaltsstudie Logistik

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Auf die Spezialisierung kommt es an. Wer in den Bereichen Logistik und Beschaffungswesen nach den besten Gehältern sucht, muss die Entscheidung für einen Arbeitgeber und die fachliche Ausrichtung mit Bedacht treffen. Die Gehälter schwanken je nach Tätigkeitsbereich, Branche, Region und Unternehmensgröße sehr stark.

Die neue Gehaltsstudie Procurement & Supply Chain von Michael Page zeigt: Mit einem Durchschnittsgehalt von 71.400 Euro pro Jahr werden Fach- und Führungskräfte gut bezahlt. Wer sich aber in die richtige Richtung weiterentwickelt und gut verhandelt, kann deutlich mehr verdienen.

„Die durchschnittlichen Jahresgehälter in den Bereichen Logistik und Beschaffungswesen liegen bei 71.400 Euro. Darüber hinaus sind Zusatzleistungen üblich, die im Schnitt fast 35 Prozent des Fixgehaltes ausmachen“, erklärt Timo Lüscher, Senior Associate bei Michael Page im Bereich Procurement & Supply Chain. Variable Boni, Firmenwagen und andere geldwerte Leistungen steigern das durchschnittliche Gehalt auf ansehnliche 96.000 Euro. Die Studie dokumentiert auch die Gehaltskluft zwischen Frauen und Männern. Frauen verdienen im Schnitt 21,4 Prozent weniger Fixgehalt als Männer. Die Zusatzleistungen sind dagegen in etwa gleich hoch.

Fachspezialisten wie Projekteinkäufer, Supply Chain Spezialisten oder Commodity Buyer kommen auf ein Jahresfixum von 57.300 Euro. Wer es zum Beispiel als Supply Chain Manager, Leiter Materialmanagement oder Logistikmanager in das mittlere Management schafft, erhält durchschnittlich 72.500 Euro. Ein Leiter Einkauf oder Leiter Logistik verdient sogar 90.500 Euro.

Der Umfang der Zusatzleistungen wächst mit dem Sprung ins mittlere Management: Liegt der Anteil der Zusatzleistungen zur gesamten Vergütung auf Fachkräfte-Ebene bei durchschnittlich 24 Prozent, beträgt er im mittleren Management 30 Prozent. Beim Wechsel in leitende Positionen stagniert der Anteil bei durchschnittlich 28 Prozent.

Wer viel verdienen will, geht in den Süden
„Große Unterschiede im Verdienst ergeben sich je nach Region, Unternehmensgröße und Branche. Die besten Gehälter werden mit 74.000 Euro Fixum im Süden bezahlt. Im Westen und Norden liegt der Schnitt bei etwa 71.000 Euro. Die Gehälter im Osten liegen deutlich darunter, bei 67.100 Euro“, so Lüscher.

Wenig überraschend: Die großen Unternehmen locken Mitarbeiter mit höheren Gehältern. Kleinere Betriebe bis 200 Mitarbeiter zahlen ein festes Brutto von 67.600 Euro im Jahr. In mittleren Unternehmen bis 2.000 Mitarbeiter liegt der Schnitt bei 72.400 Euro. Und im großen Konzern sind es 74.800 Euro. Immerhin: Die kleinen Betriebe bieten die besseren Zusatzleistungen (37 Prozent) als die großen (32 Prozent), was aber den Gehaltsnachteil nicht ganz ausgleicht.

Unterschiede finden sich auch in den einzelnen Branchen. Die besten Einkommensperspektiven eröffnen die Automotive-Branche und Pharma- und Chemieunternehmen mit 74.600 Euro und 74.400 Euro. Arbeitnehmer im Handel (69.000 Euro) und in der Logistikbranche (67.400 Euro) verdienen deutlich weniger.

Lieber Lieferkette als Logistik
Für Berufseinsteiger positiv sind die raschen Gehaltssprünge in der Beschaffung und der Logistik. Bei den 24- bis 29-Jährigen liegt das Gehalt noch bei 45.500 Euro. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es schon 60.300 Euro, also 33 Prozent mehr. Und die 40- bis 49-Jährigen kommen noch einmal um 29 Prozent mehr auf 77.900 Euro.

Der Wandel im Berufsbild, von der klassischen Logistik und von der Warenwirtschaft hin zum übergeordneten Supply Chain Management, zeigt sich auch bei den Gehältern: Ein Logistikmanager im mittleren Management verdient im Schnitt 62.500 Euro, ein Leiter Warehouse kommt auf 66.800 Euro. Der Supply Chain Manager verdient dagegen durchschnittlich 79.200 Euro.

Quelle: Michael Page International GmbH

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