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Volkswagen beliebtester Logistikarbeitgeber

Volkswagen, BMW und Lufthansa – das sind die drei beliebtesten Arbeitgeber für angehende Fach- und Führungskräfte im Bereich Logistik und Supply Chain. So das aktuelle Ergebnis der VerkehrsRundschau-Studie „Top- Logistik-Arbeitgeber 2014“, die die Wünsche und Vorlieben von jungen Berufstätigen und Studierenden analysiert.

Unter den Top 10 Arbeitgebern des insgesamt 60 Arbeitgeber umfassenden Rankings finden sich jeweils fünf namhafte Industrieunternehmen und Logistikdienstleister. Der Handel schneidet bei der Befragung hingegen sehr schlecht ab. Mit Edeka findet sich der bestplatzierte Händler erst auf Rang 24, gefolgt von Tchibo (Rang 27) und Rewe (Rang 30). Deutschlands größtes Handelshaus Metro erreicht nur Rang 38, noch hinter dem in den Medien wegen seiner Arbeitsbedingungen stark kritisierten Online-Händler Amazon, der sich mit Rang 36 im Mittelfeld der Beliebtheit bei den Junglogistikern befindet.

Paketdienste sehr unbeliebt
Relativ schlecht schneiden auch die Kurier- und Paketdienste beim Arbeitgeber-Ranking ab. Der US-Konzern UPS schafft nur Rang 40, dicht gefolgt von Fedex (Rang 41) und DPD (Rang 42). Der Paketdienst Hermes kommt sogar nur auf Rang 50, TNT Express auf Rang 51 und mit Rang 54 ist der Paketdienst GLS der unbeliebteste Arbeitgeber bei den Logistikdienstleistern. Einzig die Deutsche Post DHL ist bei den Young Professionals als Paketdienst wirklich beliebt. Der Bonner Logistikkonzern landet auf Rang 9, knapp vor der Deutschen Bahn/DB Schenker. Der Staatskonzern erreicht den zehnten Platz.

„Die Ansehen der Handels und der meisten Paketdienste ist wirklich bedenklich“, sagt Andre Kranke, stellvertretender Chefredakteur der VerkehrsRundschau und Leiter der Studie. „Unternehmen aus diesen Bereichen sollten sich dringend mit Ihrem Image beschäftigen, wenn sie auch künftig noch attraktiv sein wollen für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte“, so Kranke weiter.

Gehalt und Weiterbildung entscheidend
Wichtig sind dem befragten Logistiknachwuchs bei der Wahl des Arbeitgebers vor allem das gezahlte Gehalt und die Sozialleistungen. Ebenso wichtig sind auch das Arbeitsklima im Team und die Personalführung der Vorgesetzten. Und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten und Sicherheit des Arbeitsplatzes sind für eine große Mehrheit der Befragten von hoher Relevanz.

Der Logistiker-Nachwuchs fordert aber nicht nur, er ist auch bereit, etwas zu leisten. Häufige Dienstreisen im In- und auch ins Ausland sind für die meisten Befragten kein Problem. Bei unbezahlten Überstunden sieht es schon anders aus: Bis fünf Stunden pro Woche ist für die meisten Junglogistiker in Ordnung, bei wöchentlich zehn Überstunden sind viele nicht mehr begeistert. Und überhaupt nicht gerne gesehen: der regelmäßige Einsatz an Wochenenden.

(Quelle: Verkehrsrundschau)

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