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ACS: Charterflug bringt knapp 100 Tonnen Hilfsgüter in Ebola-Gebiete

Thomas Tighe, CEO der Hilfsorganisation Direct Relief, die Air Charter Service mit dem Transport von fast 100 Tonnen Hilfsgütern nach Liberia und Sierra Leone beauftragte.

Air Charter Service (ACS) hat im Auftrag der US-Hilfsorganisation Direct Relief den Lufttransport von fast 100 Tonnen Hilfsgütern in die von Ebola betroffenen Länder Liberia und Sierra Leone organisiert. Es ist der bislang größte Hilfstransport aus den USA gegen die seit Monaten grassierende Seuche.

Der Charterflug, der dringend benötigte medizinische Güter lieferte, startete vom John F. Kennedy Flughafen in New York nach Freetown, Hauptstadt von Sierra Leone, und Monrovia, Hauptstadt von Liberia. An Bord der Maschine vom Typ Boeing 747-200 befanden sich insgesamt 9,8 Millionen Tagesdosen an Medikamenten sowie genügend fertige Rehydratationslösung, um zwei Ebola-Krankenstationen ein ganzes Jahr lang versorgen zu können. Auch ein Jahresvorrat an Anzügen, Masken und Handschuhen für etwa 280 medizinische Kräfte vor Ort gehörte zum Umfang der Lieferung.

Richard Thompson, Executive Vice President Cargo bei ACS, kommentiert: „Kommerzielle Fracht- oder Passagierflüge in die Region finden so gut wie nicht mehr statt. Deswegen sind wir stolz, dass wir Direct Relief bei der Suche nach einer Transportlösung helfen konnten, um die so dringend benötigten Güter nach Westafrika zu liefern. Die organisatorischen Herausforderungen des Charterfluges waren immens. Aber dank der richtigen Kontakte vor Ort und der Erfahrung in der Beschaffung der notwendigen Genehmigungen ist es uns letztlich gelungen, dem Kunden Wege zu eröffnen, um den Menschen in Westafrika helfen zu können.“

(Quelle: Air Charter Service)

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