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Kuka will Swisslog kaufen

U_KUKA_Augsburg_02 Foto: Kuka

Der Augsburger Roboterbauer Kuka bereitet die Übernahme des Schweizer Logistikdienstleisters Swisslog vor. Ende vergangener Woche gaben die Unternehmen Details des geplanten Deals bekannt.

Kuka hat demnach angekündigt, den Aktionären von Swisslog ein öffentliches Kaufangebot für alle sich im Publikum befindenden Namenaktien in Höhe von 1,35 Schweizer Franken pro Aktie in bar zu unterbreiten. Das entspricht einem Kaufpreis von rund 338 Millionen Franken oder umgerechnet etwa 200 Millionen Euro. Die Einbindung von Swisslog als eigenständiger Bereich in den Kuka-Konzern soll neue Wachstumspotenziale durch optimierte Marktdurchdringung, Marktzugang und die Erschließung neuer Märkte ermöglichen. Zudem könnten Swisslog und Kuka im Verbund von Synergien aus gemeinsamer Technologienutzung, bei der Bündelung von Know-how, in den Bereichen Einkauf und Services sowie aus der gemeinsamen Nutzung internationaler Standortstrukturen profitieren. Die etablierte Marke Swisslog sowie das Geschäftsmodell mit den Divisionen Healthcare Solutions und Warehouse & Distribution Solutions und ihrer weltweiten Marktpräsenz sollen erhalten bleiben. Der Swisslog-Verwaltungsrat habe der Übernahme bereits zugestimmt und seinen Aktionären die Annahme des Angebots empfohlen. Auch die Grenzebach-Gruppe und die Swoctem, die beiden größten Einzelaktionäre von Swisslog, würden die die Transaktion vollumfänglich unterstützen. Grenzebach ist auch Kuka-Großaktionär.
Der Angebotsprospekt von Kuka werde laut Swisslog voraussichtlich am 6. Oktober 2014 publiziert, und die Angebotsfrist wird voraussichtlich am 21. Oktober 2014 beginnen. Angestrebt werde die Übernahme von mindestens zwei Dritteln des Aktienkapitals von Swisslog. Die Swisslog-Verwaltungsräte Peter Hettich, Johann Löttner und Jürg Rückert hätten sich bereit erklärt, im Falle einer Annahme des Angebots zurückzutreten. Als neues Mitglied würde Kuka-CEO Till Reuter vorgeschlagen. Vorbehältlich der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden, wird der Vollzug der Übernahme bis zum Jahresende erwartet.

Quelle: Swisslog

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