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Seehäfen Antwerpen und Houston wollen kooperieren

Hafen Antwerpen Foto: Antwerp Port Authority

Mit einem Memorandum of Understanding unterstreichen die Seehäfen Antwerpen und Houston die bestehenden Handelsbeziehungen zwischen den USA und Belgien. Dies teilt der Hafen Antwerpen heute in einer Pressemeldung mit. Am 29. September sei hierzu eine Delegation des Hafens Antwerpen nach Houston im US-Bundesstaat Texas gereist.

Das Memorandum of Understanding besiegle die geplante Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Antwerpen (Foto) und Houston. Die Häfen tauschten Informationen über Zoll- und Sicherheitsprozesse aus und werden in der Vermarktung und Geschäftsentwicklung in Zukunft noch enger zusammen arbeiten. Sie wollen in den folgenden Jahren abwechselnd eine Veranstaltung für die Kunden organisieren. Die großen Petrochemie-Cluster im Hafengebiet sind eine Gemeinsamkeit, die beide Häfen miteinander verbindet. Das übergeordnete Ziel ist es, die Petrochemie-Cluster in die Wertschöpfungskette und die Entwicklung von Produkten in der Nähe der Kunden zu integrieren. Der Hafen Antwerpen will außerdem als größter Stückgut-Hafen Europas mit einem eigenen Stand auf der jährlich stattfindenden Breakbulk America vertreten sein.
Die Delegation aus Antwerpen setzte im Anschluss ihre Reise nach Atlanta fort, um auch im US-Bundesstaat Georgia Gespräche zu führen. Gute Verbindungen bestehen bereits zu den Südstaaten-Häfen Savannah und Charleston, von denen regelmäßig große Frachtmengen nach Antwerpen gebracht werden. Für die Treffen sind Workshops und Networking Events geplant, um die Handelsbeziehungen zu vertiefen und Synergien auszuloten.

Quelle: Medienbüro am Reichstag / Hafen Antwerpen

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