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Verdi bestreikt DHL-Hub Leipzig/Halle

Hub DHL Leipzig Foto: DHL

Bis zu 1.000 Beschäftigte der Posttochter DHL sind in der vergangenen Nacht am Flughafen Leipzig/Halle in einen Warnstreik getreten. Das berichtet das Handelsblatt. Die Gewerkschaft Verdi fordert für DHL-Mitarbeiter mehr Geld.

Demnach hätten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi in der Nacht zum Mittwoch bis zu 1.000 Beschäftigte der Posttochter DHL am Flughafen Leipzig/Halle für mehrere Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Laut Andreas Wiedemann, Fachbereichsleiter der Gewerkschaft Verdi, traten die Mitarbeiter am DHL-Luftfrachtdrehkreuz kurz nach Mitternacht in einen Warnstreik, der bis zum Ende der Nachtschicht am Mittwochmorgen zwischen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr andauerte. Die Streikbeteiligung habe bei 100 Prozent gelegen.
Wie es in dem Bericht weiter heißt, fordert Verdi für die 3.500 Beschäftigten des Logistik-Drehkreuzes 6,5 Prozent mehr Geld mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Arbeitgeber hätten bei der ersten Verhandlungsrunde am 19. September kein Angebot vorgelegt. Das nächste Tarifgespräch ist für den 2. Oktober in Berlin geplant. Die DHL Hub Leipzig GmbH ist ein Tochterunternehmen des Postkonzerns und schlägt die weltweite Fracht am europäischen Luftdrehkreuz des Konzerns in Leipzig um. Wie DHL bekanntgibt, hatte der Warnstreik negative Folgen für das Hub Leipzig. Nicht alle Sendungen konnten fristgerecht befördert werden, auch wenn der Logistikdienstleister kurzfristig einige Waren innerhalb seines Netzwerkes umverteilen konnte. Alle verzögerten Sendungen sollen nun schnellstmöglich zugestellt werden.

Quelle: Handelsblatt / Verdi / DHL

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