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Güterverkehr von Bahnstreik betroffen

Rangierbahnhof

Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) habe in den zurückliegenden Stunden für Zehntausende Reisende zu Beeinträchtigungen geführt. Das teilt die Deutsche Bahn in einem aktuellen Statement mit. Vom Ausstand betroffen war auch der Schienengüterverkehr der DB.

Demnach standen nach DB-Angaben in den Morgenstunden heute streikbedingt  rund 160 Güterzüge. Die Schwerpunkte der Streikaktivitäten im Schienengüterverkehr lagen nach Angaben von DB Schenker Rail in den Regionen Leipzig, Halle und im Norden Deutschlands. Man setze im Laufe des Tages alles daran, die abgestellten Züge sukzessive abzufahren. Eine Prognose, bis wann sich der Güterverkehr wieder ganz normalisiert haben dürfte, ist derzeit noch schwierig.
Der Personenverkehr war während des neunstündigen Ausstands der GDL in der Nacht bundesweit stark betroffen, es kam jedoch nicht komplett zum Stillstand. Insbesondere im Regional- und S-Bahn-Verkehr in Ballungsräumen wie Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, aber auch in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Hessen kam es zu Zugausfällen. Über 2.500 Züge im Nahverkehr konnten nicht fahren. Im Laufe des Morgens habe man versucht, den Regional- beziehungsweise S-Bahn-Verkehr wieder zu normalisieren. Im Fernverkehr müsse heute weiterhin mit Verspätungen und einzelnen Ausfällen gerechnet werden. Die DB forderte die GDL auf, wieder in die Verhandlungen einzusteigen.

Quelle: Deutsche Bahn

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