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Antwerpen als Gateway nach Asien

Die Häfen Antwerpen und Schanghai werden künftig ihre Zusammenarbeit weiter verstärken. Dies haben sie am 13. Oktober 2014 mit einem „Memorandum of Understanding (MoU)“ bekräftigt. Im Fokus stehen ein Wissensaustausch über das jeweilige Hinterland, gemeinsame Roadshows sowie die enge Kooperation im Bereich der Aus- und Weiterbildung.

Im Rahmen einer Delegationsreise unter der Leitung des Antwerpener Bürgermeisters Bart De Wever haben Eddy Bruyninckx, CEO, und Marc Van Peel, Chairman der Antwerp Port Authority, am 13. Oktober 2014 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung in Schanghai unterzeichnet. Sie stärken damit die bestehende Zusammenarbeit, die bereits 1985 begann. Antwerpen ist ein wichtiger Handelspartner der Region Schanghai und Südchina. Bereits 2008 wurde mit Jan van der Borght ein ständiger Repräsentant ernannt, der seitdem erfolgreich daran arbeitet, den Bekanntheitsgrad des belgischen Seehafens in China weiter zu erhöhen.

Mit einem Frachtvolumen von 776 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr konnte der Hafen Schanghai seinen Spitzenplatz als größter Hafen der Welt behaupten. Insgesamt wurden 33,61 Millionen TEU umgeschlagen. Der Hafen Antwerpen verzeichnete 2013 als zweitgrößter Seehafen Europas ein Frachtvolumen von 190 Millionen Tonnen und 8,6 Millionen TEU.

Auch auf dem Sektor der Aus- und Weiterbildung arbeiten die Seehäfen eng zusammen. So wurden insgesamt 240 chinesische Fachkräfte des Hafens Schanghai durch APEC, einer Tochterfirma der Antwerp Port Authority, geschult. Seit 2004 ist die APEC als bisher einzige europäische Organisation von der staatlichen Behörde für ausländische Experten in China (SAFEA) als eine „Übersee-Ausbildungsinstitution“ für chinesische Delegationen anerkannt. Die APEC hat zudem weitere Abkommen mit chinesischen Unternehmen abgeschlossen und mehr als 3.800 chinesische Facharbeiter ausgebildet.

(Quelle: Port of Antwerp)

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