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Logistik-Initiative Hamburg stellt neuen Forschungs- und Kompetenzatlas vor

Logistik lebt Zukunft – Mit  17 staatlichen und privaten Hochschulen gibt es in der Metropolregion Hamburg in der akademischen Ausbildung im Bereich Logistik eine nahezu einmalige Vielfalt.  Um zu erfahren, welche Hochschule was bietet, wo ihre Forschungsschwerpunkte liegen und welche Studienfächer dort belegt werden können,  müssen Unternehmen oder angehende Studenten meist sehr lange im Internet suchen oder sich gezielt an die Hochschulen wenden. Diese lange Prozedur gehört nun der Vergangenheit an! Die Logistik-Initiative hat zum ersten Mal einen Forschungsatlas herausgegeben, der die Kompetenzen der Hochschulen gebündelt in einem Heft darstellt. Er eignet sich insbesondere als Informationsquelle für Unternehmen, die wissenschaftliche Unterstützung bei der Lösung ihrer logistischen Fragestellungen und Herausforderungen suchen und einen kompetenten Partner mit der entsprechenden Kompetenz benötigen. 

Ausgebildete Fachkräfte und erfolgreiche Forschungsprojekte braucht der Logistikstandort Hamburg, damit er weiter verbessert und nachhaltig gesichert wird. Nur dann wird Hamburg auch in Zukunft im internationalen Vergleich einer der wichtigsten und innovativsten Logistikstandorte der Welt bleiben“, so Prof. Dr. Peer Witten, Vorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, bedarf es der ständigen Analyse von Verbesserungen und der Suche nach den besten Methoden. Dabei ist die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen absolut notwendig. Der neu erschienene Kompetenzatlas stellt die wichtigsten Akteure mit den entsprechenden Lehrangeboten und Forschungsleistungen vor und soll dadurch für eine noch bessere Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft sorgen.

„Die Broschüre gibt erstmalig einen umfassenden Überblick über die Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die mit dem Cluster Logistik-Initiative Hamburg in engem Kontakt stehen und sich in Forschung und Lehre mit den unterschiedlichen Themenbereichen der Logistik beschäftigen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Broschüre eine hilfreiche Orientierung bei der Auswahl von Studiengängen, Forschungspartnern oder auch studentischen Arbeiten bietet und so zu einer noch besseren Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft führt“, untermauert Senator Frank Horch zuversichtlich.

Wer den Kompetenzatlas liest, taucht in verschiedene Forschungswelten ein, vom Management von Logistik- und Unternehmensprozessen, der IT in der Logistik, der Verkehrsplanung hin zu den verschiedenen Verkehrsträgern und den verschiedenen Branchen in der Logistik.

In jeder Forschungswelt werden die verschiedenen Hamburger Hochschulen mit ihren Lehrangeboten vorgestellt. Die TUHH bietet unter anderem einen eigenen Logistik-Studiengang „Logistik und Mobilität“ an, die Universität Hamburg den Studiengang „Operations and Supply Chain Management“ und die HAW das Studienfach „International Logistics and Management“.

Angehende Studenten können sich anhand des Leitfadens orientieren, welche Hochschule welches Studium mit welchen Schwerpunkten anbietet. Neben den Lehrangeboten werden zudem die zahlreichen Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer Center für Maritime Logistik, die Kühne Logistics University (KLU) oder die Hamburg School of Business Administration (HSBA) und ihre Projekte vorgestellt. Die Forschungsprojekte reichen von alternativen Antriebstechnologien, Emissionsreduzierung in städtischen Räumen, intelligenter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur bis hin zur Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Broschüre ist ab sofort bei der Geschäftsstelle der Logistik-Initiative Hamburg erhältlich. In Kürze besteht ebenfalls die Möglichkeit zu einem direkten Austausch mit den einzelnen Logistikforschern, denn am 1. Dezember 2014 werden auf dem Wissenschaftstag der Logistik-Initiative Hamburg aktuelle Forschungs- und Projektarbeiten aus der Wissenschaft für die Praxis vorgestellt.

Quelle: Logistik-Initiative Hamburg

 

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