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Kukla investiert in palettenbreite See-Container

“Wir wollen unser Engagement im Bereich der Shippers Own Container deutlich ausbauen.” Knut Sander, geschäftsführender Gesellschafter der Robert Kukla GmbH.

Die auf multimodale Verkehre spezialisierte Spedition Robert Kukla investiert ab sofort in spezielle palettenbreite 40´-Container, mit denen im Vergleich zu herkömmlichen ISO-Containern 20 Prozent mehr Euro-Paletten befördert werden können. Damit schließt der Münchner Logistikdienstleister eine Lücke im Angebot der weltweit operierenden Reedereien. Diese lassen sich vor dem Hintergrund des interkontinentalen Behälterhandlings nicht auf regional unterschiedliche Container-Maße ein.

Die von Kukla angeschafften Container eignen sich speziell für den europäischen Markt. „Mit einer Innenbreite von 2,43 Metern anstelle der genormten 2,35 Meter eines ISO-Containers sind unsere Behälter maßgeschneidert für Euro-Paletten,“ erklärt Knut Sander, geschäftsführender Gesellschafter der Robert Kukla GmbH. Das palettenbreite Innenmaß sorge nicht nur für 30 Stellplätze, sondern gewährleiste zugleich eine perfekte Ladungssicherung durch Formschluss. Ein 40´ großer ISO-Container habe nur Platz für 25 Euro-Paletten, die zudem noch aufwändig gegen Verrutschen gesichert werden müssen.

Im Zuge einer ersten Testphase hat Kukla bereits 20 Container gekauft, die ab sofort im Seeverkehr zwischen Thessaloniki und den Nordrange-Häfen Rotterdam, Antwerpen, Bremerhaven und Hamburg eingesetzt werden. Der Kauf weiterer Container im nächsten Jahr ist fest eingeplant. „Wir wollen unser Engagement im Bereich der Shippers Own Container (SOC) deutlich ausbauen“, kündigt Sander an. Sein Unternehmen sieht hier noch ein deutliches Entwicklungspotenzial für die vor rund 15 Jahren gestarteten Aktivitäten im Bereich Short-Sea-Shipping. „Mit den eigenen Containern werden wir unsere marktführende Position weiter ausbauen“, kündigt Sander an.

Dabei ist für Kukla der palettenbreite 40´ Container im Vergleich zum palettenbreiten 45´ Container eindeutig die bessere Wahl. In Levante – also in den Ländern am östlichen Mittelmeer – habe sich der 40´ Container klar durchgesetzt, was sich nicht zuletzt auch in den Frachtraum-Dimensionen widerspiegelt. „Mit den 40´ Containern können wir ohne Stauprobleme auf die volle Verschiffungsfrequenz der Deep-Sea-Carrier zugreifen“, sagt Sander. Zudem handele es sich bei den vorwiegend aus Griechenland exportierten Gütern um relativ kompakte und schwere Ladung. „Damit könnten wir die zusätzliche Kapazität eines 45´ Containers gar nicht nutzen, ohne die Gewichtsgrenze zu überschreiten“, so Sander. Die Folge wäre verschwendeter Frachtraum und eine aufwändige Ladungssicherung.

Die für Euro-Paletten ungeeigneten Innenmaße von ISO-Containern hängen traditionell mit den unterschiedlichen Einheiten-Systemen in den USA und Europa zusammen. Die in der Geburtsstätte des Containers geltende Maßeinheit Inch verträgt sich nicht mit der Grundfläche einer Euro-Palette. Während in Nordamerika die Grundfläche einer Ladungseinheit 48 x 40 Inches beträgt, misst eine Euro-Palette 120 x 80 cm.

Die Robert Kukla GmbH Internationale Spedition mit Sitz in München ist spezialisiert auf Multimodal-Verkehre, Tank-Verkehre, Lkw-Verkehre in West- und Osteuropa und verfügt über große Erfahrung in der Lager-Logistik. Das Unternehmen existiert seit 1941, arbeitet weltweit mit einem dichten Netz von leistungsstarken Kooperationspartnern und beschäftigt rund 110 Mitarbeiter.

(Quelle: Kukla)

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