Newsticker

Cargo-Fluggesellschaft stellt auf modernere Flugzeuge um

Die japanische Frachtfluggesellschaft Nippon Cargo Airlines (NCA) steuert den Flughafen Frankfurt-Hahn ab dieser Woche mit moderneren und größeren Flugzeugen an. Die erste Boeing 747-8F wurde nun auf dem Vorfeld begrüßt.

Sie ist so groß, dass sie auch „Jumbo-Jumbo“ genannt wird: Die Boeing 747-8F. Künftig wird sie am Flughafen Frankfurt-Hahn noch öfter landen. Die japanische Frachtfluggesellschaft Nippon Cargo Airlines (NCA) hat angekündigt, mit diesen moderneren und größeren Frachtflugzeugen künftig den Hahn anzusteuern. Ermöglicht wird die Umstellung auf den moderneren Flugzeugtyp durch die im vergangenen Jahr abgeschlossene Erweiterung der Start- und Landebahn um die so genannte RESA-Fläche (Runway End Safety Area). Diese Sicherheitszone ist notwendig, damit Großfrachter wie die Boing 747-8F auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn landen dürfen. Unter anderem nutzen Fluggesellschaften wie Silk Way und Atlas Air diese Möglichkeit bereits regelmäßig.

„Für uns ist die Ankündigung von NCA ein klares Zeichen dafür, dass wir mit dem Bau der RESA-Fläche auf die Bedürfnisse unserer Kunden richtig reagiert haben“,  sagte Markus Bunk, Geschäftsführer des Flughafens Frankfurt-Hahn, bei der Ankunft der ersten 747-8F der NCA. „Damit sind wir als fünftgrößter Frachtflughafen Deutschlands auch für künftiges Wachstum gut aufgestellt“, betonte Bunk.

Bei der Boeing 747-8F handelt es sich um eines der größten kommerziellen Frachtflugzeuge, auch „Code F Flugzeuge“ genannt. Gegenüber dem Vorgängermodell, der Boeing 747-400, habe die neue Maschine gleich mehrere Vorteile, betonte Masami Takahashi, Vice President von NCA: „Die Frachtkapazität ist größer, die Aerodynamik ist exzellent und die neuen Flugzeuge sind sehr viel effizienter“, sagte die Managerin. So hat die Boeing 747-8F eine Nutzlast von rund 135 Tonnen, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorläufermodell. Zudem verursacht das neue Modell rund 30 Prozent weniger Lärm als die Boeing 747-400, der Kraftstoffverbrauch ist geringer, gleiches gilt für die CO2-Emmissionen.

(Quelle: Frankfurt Hahn)

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*