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BVT fordert Investitionsoffensive

BVT

In die Diskussion um den drohenden Konjunkturabschwung hat sich jetzt der Bundesverband der Transportunternehmen (BVT) eingemischt. Die Vorsitzende des Verbandes, die Transportunternehmerin Dagmar Wäscher sieht Schlaglochpisten, baufällige Brücken und zunehmende Staus als „markante Zeichen für die fehlende Investitionsbereitschaft des Bundes“.

Wäscher: „Der Staat konsumiert zu viel investiert zu wenig“. Die BVT-Vorsitzende kritisiert: „Seit vielen Jahrzehnten zahlen die Besitzer und Nutzer von Lkw und Pkw über Kfz-Steuer und Mineralölsteuer Unsummen in die Staatskasse, die dort versickern“. Gleichzeitig halte die Verkehrsinfrastruktur nicht mit dem wachsenden Steuer-und Verkehrsaufkommen mit. Es bestehe eine hohe Überdeckung der Kosten der Verkehrsinfrastruktur durch verkehrsspezifische Einnahmen. „Diese Lücke von knapp 40 Milliarden Euro wenigstens ein Stück weit zu schließen, anstatt die Autofahrer und Transportunternehmen als Melkkühe der Nation zu missbrauchen, muss Ziel der Politik sein, um den Logistikstandort Deutschland voranzubringen und volkswirtschaftlich schädliche Staus zu verhindern“, so Wäscher. Die Bundesregierung solle daher eine „bedarfsgerechte Investitionssumme“ für die Infrastruktur bereit stellen.

Quelle: BVT

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