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Jakunin wieder Vorsitzender des Internationalen Eisenbandverbands (UIC)

RZD: Verbesserung der Leistungskennziffern hat zu höherer Qualität bei Gütertransporten geführt

Gestern fand in Paris die 85. Sitzung der Generalversammlung des Internationalen Eisenbahnverbands (UIC) statt, bei der Präsident der Aktiengesellschaft RZD Wladimir Jakunin zum Vorsitzenden des Internationalen Eisenbahnverbands wieder gewählt wurde.  Vorsitzender des Internationalen Eisenbahnverbands ist eine Wahlfunktion. Die Legislaturperiode des Vorsitzenden beträgt 2 Jahre, und sie darf um zwei weitere Jahre verlängert werden.

Zum 1. Mal wurde der Präsident der Aktiengesellschaft RZD zum Vorsitzenden des UIC am 12.12.2012 gewählt. Wladimir Jakunin löste am Posten des Vorsitzenden des UIC Herrn Satoshi Seino, Präsidenten von East-Japan Railways, ab.

Bei der Generalversammlung auftretend, betonte der Präsident der Aktiengesellschaft RZD die Wichtigkeit von globalen Projekten, welche für die Eisenbahn-Branche von Bedeutung sind; von solchen Projekten wie Trans-Euroasiatische Zone RAZVITIE und die Bildung des Fonds Seidenstraße. Laut des Präsidenten der Gesellschaft lassen sich bei diesen Projekten breite Möglichkeiten schaffen, sowie für den UIC als auch für dessen Mitglieder; Möglichkeiten zur Gestaltung eines neuen Gerüstes der Verkehrskommunikationen zwischen China, Europa und Nahem Osten aufgrund der unter Beteiligung des UIC zu verwirklichenden Rechtsharmonisierung.

In seiner Rede im Rahmen der Generalversammlung berichtete Wladimir Jakunin über einige Ergebnisse bei der Realisierung des Programms vom UIC. Im Laufe der Jahre 2013-2014 erfolgte eine erfolgreiche Arbeit zur Aktivierung der Zusammenarbeit mit den UNO-Gesellschaften. Der UIC schloss sich der Beratungsgruppe höherer Stufe für ein stabiles Verkehrssystem beim Generalsekretär der UNO Ban Ki-moon an. Ausserdem bestieg der UIC auch ein neues Niveau von Zusammenarbeit mit anderen internationalen Organisationen inkl. OSJD und des Rates für Eisenbahnverkehr der GUS-Staaten. Der UIC nimmt aktiv an der Ausarbeitung vom neuen Verkehrsrecht teil. Laut Wladimir Jakunin besteht die Aufgabe des UIC darin, einen effektiven Platz fürs Informieren aller Interessenten, das Durchsetzen von Interessen des Eisenbahn-Business und die Vorbereitung der Vorschläge zur Entwicklung vielseitiger Zusammenarbeit zu bilden.

Die Organisation für die Eisenbahn-Zusammenarbeit bereitete ein praktisch neues Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnfrachtverkehr vor. Wladimir Jakunin unterstrich, das Übereinkommen akzeptiere vollständig neue Marktrealien, jene wesentlichen Reformen, welche, durchgeführt durch Eisenbahngesellschaften der meisten OSJD- und zugleich der UIC-Mitglieder, der Abgrenzung von Zuständigkeitsbereichen des Staates und der Eisenbahngesellschaften sowie von denen der Infrastruktur und des Verkehrsunternehmers dienen. In der Abschlussphase ist auch das Projekt des einheitlichen Abkommens über die direkte internationale Eisenbahnverbindung.

Bei Unterstützung des Ausschusses für den Innenverkehr der Europäischen UNO-Wirtschaftskommission erfolgt aktive Arbeit zur Gestaltung eines einheitlichen Eisenbahnrechts, welches alle Fortschrittsrichtungen der bereits bestehenden Rechtssysteme von OSJD und OTIF impliziert.
– Vom Erfolg der Rechtsharmonisierung hängt es ab, ob wir in der nächsten Zukunft direkte Beförderungen zwischen China, der Republik Korea, Indien und anderen asiatischen Staaten einerseits und europäischen Ländern andererseits – u.a. auch über globale internationale UIC-Korridore – sehen werden, sagte Wladimir Jakunin.
Eine andere Schlüsselrichtung, die sich dank der Bemühungen von UIC-Hauptquartier und –mitgliedern erfolgreich entwickelt, ist die Standardisierung.
– In dieser Richtung haben wir wesentliche Ergebnisse erzielt. Über 20 UIC-Merkblätter wurden zu internationalen Eisenbahnstandards überarbeitet, es wurde das Abkommen mit der Internationalen Kommission für Elektrotechnik unterzeichnet, es kam eine offizielle Einladung von ISO zur Beteiligung an der Arbeit des 269. Schlüsselausschusses. Das alles ermöglicht es, mit der Anerkennung der internationalen Eisenbahnstandards von UIC in der ganzen Welt zu rechnen, betonte Wladimir Jakunin.
Speziell behandelte der Präsident der Aktiengesellschaft RZD die Frage zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und der Sicherheit gegenüber Akten rechtswidriger Einmischung.
– Vor kurzem startete im Ausschuss für Innenverkehr der Europäischen Wirtschaftskommission der UNO die Ausarbeitung eines neuen Begriffswerks zu diesen Fragen, wobei die Arbeitsgruppe von UIC „Menschlicher Faktor“ ein Merkblatt zu diesem Thema bereits ausgearbeitet und veröffentlicht hatte. Im Rahmen der speziell gebildeten Arbeitsgruppe UIC COLPOFER wurde das Dokument „Hauptbestimmungen des Schutzes von der Eisenbahninfrastruktur gegen Computer-Angriffe“ vereinbart, welches sich von UIC-Mitgliedern praktisch einsetzen lässt, sagte Wladimir Jakunin.

Die Jahre 2013-2014 waren besonders aktiv, was die Beteiligung der Aktiengesellschaft RZD an der Tätigkeit von UIC betrifft.

Fachleute des Holdings RZD nehmen aktiv an der Tätigkeit fast aller UIC-Arbeitseinheiten in folgenden Grundrichtungen teil: Fahrgast- und Frachtbeförderungen, Standardisierung, Ressourceneinsparung und Energie-Effektivität, Verkehrssicherheit, Sicherheit gegenüber Akten rechtswidriger Einmischung, Bahnhofsverwaltung, Gesundheitswesen beim Eisenbahnverkehr, wissenschaftliche Forschungsarbeit.

(Quelle: RZD)

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