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Weihnachten findet online statt

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In der schönsten Zeit des Jahres wollen Verbraucher nicht aufs Internet verzichten. Zugleich haben sie klare Vorstellungen von Service und Sortiment. Diese und andere Fakten über Kaufgewohnheiten vor dem Fest bringt eine von Otto Group und Hermes in Auftrag gegebene repräsentative Verbraucherumfrage zutage.

Komfort ist das A und O zur Weihnachtszeit, deshalb ist das Internet der bevorzugte Kaufkanal in dieser Phase des Jahres. Bei einer von Otto Group und Hermes lancierten Online-Verbraucherumfrage unter 1.000 Personen, welche vom Online-Marktforscher Promio umgesetzt wurde, gaben ausnahmslos alle Teilnehmer an, auch online Geschenke für ihre Freunde und Verwandten zu besorgen. Mit 83 Prozent rangiert der stationäre Einzelhandel (inklusive Einkaufszentren) gleich dahinter.

Die Vorteile fürs Online-Weihnachtsshopping liegen auf der Hand: Auf diese Weise lassen sich lange Schlangen und überfüllte Geschäfte meiden, wie 87 Prozent der Befragten angaben. Auch die größere Produktauswahl (71 Prozent) sowie die Möglichkeit Preise vergleichen zu können (75 Prozent) sind ausschlaggebende Kriterien. Ebenso schätzen Verbraucher die bequeme Lieferung von Paketen nach Hause (38 Prozent) bzw. an eine alternative Lieferadresse (20 Prozent).

Geht der Online-Weihnachtseinkauf erst einmal los, steuern Verbraucher vorwiegend die Universalisten im Web an: 65 Prozent der Befragten bevorzugen Anbieter mit breitem Sortiment für ihre Einkäufe, um möglichst viele verschiedene Geschenkwünsche umsetzen zu können, nur 19 Prozent suchen in Spezial- und Nischenshops mit ihren spezialisierten Angeboten nach passenden Präsenten.

Paketzustellung am Sonntag erwünscht
97 Prozent aller Befragten gehen beim Online-Weihnachtsshopping über einen Desktop-PC ins Netz. Mobile Endgeräte kommen ergänzend zum Einsatz. Hier hat das Tablet (18 Prozent) im Gegensatz zum Smartphone (16 Prozent) hauchdünn die Nase vorn. 5 Prozent nehmen noch den Hörer in die Hand, um Geschenke zu bestellen. Trotz aller Digitalisierung: Mit 32 Prozent zählen klassische Weihnachtsmärkte immerhin zu den drittwichtigsten Einkaufsstätten für Geschenke, weit vor Katalogen, die mit 19 Prozent jedoch immer noch relevante Kaufanreize schaffen.

Stichwort Check-out: Hat man online das geeignete Weihnachtsgeschenk gefunden, muss es bei der Kaufabwicklung schnell gehen. 63 Prozent der Befragten halten sich nicht damit auf, ihren Geschenken eine persönliche Note zu verleihen, zum Beispiel mithilfe von persönlichen Grußworten oder Gravuren. 29 Prozent nutzen die Option „In Geschenkpapier verpacken“ – wohl weil sich diese Option in den meisten Fällen einfach per Mausklick anwählen lässt. Männer nutzen diesen Service übrigens eher als Frauen (34 Prozent vs. 24 Prozent).

Auf die pünktliche Zustellung ihrer Pakete zum Fest legen Kunden verständlicherweise viel Wert: So ist eine möglichst genaue Lieferankündigung für 29 Prozent der Befragten besonders zu Weihnachten ein echtes Muss. Knapp jeder Vierte (28 Prozent) würde hierfür sogar höhere Versandkosten in Kauf nehmen, sofern er dafür den Tag und die Uhrzeit der Anlieferung dabei frei wählen kann. 41 Prozent wünschen sich eine Zustellung am Sonntag.

„Immer mehr Kunden möchten den Empfang ihres Pakets selbst dirigieren und so bequem wie möglich in den eigenen Tagesablauf integrieren. Darauf stellen wir uns ein mit Services wie der Zeitfensterzustellung oder auch der Lieferung an alternative Wunschadressen, zum Beispiel den nächstgelegenen Hermes Paket Shop“, erklärt Frank Rausch, CEO der Hermes Logistik Gruppe Deutschland und Hermes Transport Logistics.

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