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MAN bringt Kinderaugen zum Leuchten

Montagmorgen im Werk München, der Ort, an dem die großen Lkw von MAN hergestellt werden. Ein Ende des Nieselregens ist nicht in Sicht. Weihnachtlich ist dieses Wetter nicht gerade, aber wenigstens kalt ist es schon einmal. „Zum Fahren ist es sogar gut, dass kein Schnee liegt“, sagt Georg Haslberger lachend, als er den roten Lkw mit dem bunten Auflieger noch einmal überprüft. „Obwohl der Truck ja Hydrodrive hätte, da wird er auf Knopfdruck zum Allradfahrzeug“, fügt er hinzu. Georg Haslberger ist Entwicklungsingenieur bei MAN Truck & Bus und fährt die erste Tour des MAN Weihnachtstrucks 2014. „Ich bin froh, dass es endlich geklappt hat!“, sagt er.

Für die Fahrt des Weihnachtstrucks können sich Mitarbeiter bewerben. Die Ziele des Weihnachtstrucks schlagen sie selbst vor. Einzige Bedingung: Es muss eine soziale Einrichtung, wie beispielsweise ein Kindergarten, eine Schule oder ein Krankenhaus sein. Der Job am Lenkrad des Weihnachtstrucks ist eines der begehrtesten Ehrenämter bei MAN. Auch Georg Haslberger hatte sich bereits öfters beworben, dieses Jahr kann er sein Ziel ansteuern: die Grundschule und den Kindergarten in seiner Heimatgemeinde Reichertsheim.

Schon bei der Ausfahrt aus dem Werksgelände München schauen Mitarbeiter und andere Fußgänger neugierig auf den Lkw. „Da ist man schon stolz. Der Truck ist schließlich was ganz Besonderes“, freut sich Georg Haslberger. „Die Kollegen wollten schon, dass ich mit dem Truck an unserem Büro vorbeifahre.“ Konzentriert lenkt er den Weihnachtstruck auf die Autobahn. Immer wieder huscht ihm ein Lächeln über das Gesicht, wenn weitere Passanten oder Autofahrer den Truck bewundern.

Ziel erfüllt: Mit dem Weihnachtstruck bringt MAN Kinderaugen zum Leuchten
Vor dem Halt im Kindergarten geht es erst Richtung Schule. Denn der Lkw soll rechtzeitig zur Pause ankommen. Vorher wird noch schnell der Nikolaus abgeholt. „Das muss schon sein, dass der Nikolaus dabei ist“, sagt Haslberger lachend. An der Straße stehen die ersten Kinder und winken aufgeregt, als der Weihnachtstruck um die Ecke biegt und Richtung Schule fährt. Als der Truck hält, sind die Kinder fast nicht mehr zu halten. Aufgeregt hüpfen die Kinder in der Kälte. Jeder bekommt ein kleines Geschenk: einen Plüschlöwen mit Lebkuchen. „Der Kleine von unseren Nachbarn konnte es gar nicht erwarten, bis der Truck kommt“, erzählt ein Anwohner, der auch neugierig zum Lkw gekommen ist. „Das muss ich mir natürlich auch ansehen“, sagt Franz Haslinger. Er arbeitet auch bei MAN, seine Tochter geht in die 3. Klasse der Grundschule. „Es ist toll, dass der Kollege es geschafft hat, den Truck in unseren Ort zu holen. Wir haben schon lange darauf gewartet!“, freut er sich.

Jetzt geht es weiter – auch die Kindergartenkinder warten schon ungeduldig. Als der Weihnachtstruck ankommt, bieten sie ihm einen besonderen Empfang. Sie reihen sich auf und singen für Georg Haslberger und den Nikolaus.  Als der Nikolaus die Geschenke verteilt, sind viele noch etwas scheu. Nach kurzer Zeit ist die Zurückhaltung jedoch wie weggeblasen. Die Kinder wollen sogar in das Fahrerhaus steigen.

„Das wird jetzt etwas dauern, bis alle mal drin waren“, sagt Georg Haslberger lachend. Doch das macht ihm nichts aus, die Zeit nimmt er sich gern. Stolz trägt er seine beiden Kinder auf dem Arm und zeigt ihnen und allen anderen das Fahrzeug. „Jetzt habe ich es wirklich geschafft, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen,“ sagt er mit einem zwinkernden Auge.

(Quelle: MAN)

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