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RZD: Leistungskennziffern verbessert dadurch höhere Qualität bei Gütertransporten

RZD: Verbesserung der Leistungskennziffern hat zu höherer Qualität bei Gütertransporten geführt

Eine vorläufige Bilanz der Ergebnisse des Jahres 2014 im Bereich der Gütertransporte hat gestern in Moskau auf einer Vorstandssitzung der RZD AG der Präsident des Unternehmens Wladimir Jakunin gezogen. Nach seinen Worten sank die Frachtauslastung im Eisenbahnnetz 2014 um 0,9 Prozent im Vergleich zu 2013. Im Binnenverkehr verringerte sich die Auslastung um 3,6 Prozent, während die Transporte im Export um mehr als 5 Prozent anzogen. Durch die Verlängerung der Transportwege konnte der Güterumschlag unter Berücksichtigung von Leerfahrten der Waggons um fast 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

„Große Bedeutung wird im Unternehmen der Kundenorientierung beigemessen. Nach unabhängigen Einschätzungen wächst die generelle Zufriedenheit mit den Leistungen der RZD AG im Güterverkehr in diesem Jahr kontinuierlich. Diese Verbesserungen gründen auf weitreichenden Veränderungen bei der Technologie der Transporte“, hob Wladimir Jakunin hervor.

Nach seinen Worten wird die Verbesserung der Leistungskennziffern auf diesem Gebiet unter den Bedingungen begrenzter Mittel durch bestimmte Hebel gewährleistet. Vor allem mobilisiert das Unternehmen sein eigenes Potenzial, entwickelt den Prozesscharakter im Management weiter, auf dessen Grundlage weitreichende Programme an schlanker Produktion, an Qualitätsaudits und Sicherheit des Transportprozesses sowie der Ressourcenschonung realisiert werden.

Im Bereich der technologischen Koordinierung der Teilnehmer auf dem Markt der Eisenbahntransporte werden die Prozesse vervollkommnet. In diesem Jahr hat das Unternehmen positive technologische Ergebnisse im Management des Parks an offenen Güterwaggons seitens seiner Tochter, des Föderalen Güterunternehmens, erzielt, und die Technologie des Verkehrsmanagements unter den Bedingungen eines ausschließlich privaten Parks weiter verbessert.

2014 wurde die Zertifizierung innovativer Elektroloks für den Güterfernverkehr mit Wechselstrom und asynchronen Fahrmotoren 2ES5 „Skif“ und 2ES7 abgeschlossen. Im November wurde die Zulassung für die leistungsstärkste elektrische Güterlokomotive der Welt 4ES5K erhalten. Sie alle sind für Züge mit hohem Gewicht bestimmt.

Am 13. Dezember hat auf der Strecke Rybnoje – Orechowo-Sujewo der Moskauer Eisenbahn ein Serienmodell der Gasturbinenlokomotive GT1h seine erste Fahrt mit einem Zug von 9000 Tonnen Gewicht absolviert.

Ein spürbarer Effekt bei der Verbesserung der Effektivität und Qualität der Arbeit ging von den Investitionsprojekten des Unternehmens zur Glättung von Engpässen der Eisenbahninfrastruktur aus. Nach den Worten Wladimir Jakunins setzt die RZD AG aktiv den Beschluss der Regierung der Russischen Föderation zur Umwandlung des Unternehmens in eine Transport- und Logistikholding um.

Die praktische Arbeit von RZD Logistik (einer Tochtergesellschaft der RZD AG) mit Kunden wie Evraz, Mechel, SUEK, Sibirskij Anthrazit zeigt, dass diese Unternehmen bei der logistischen Planung den Verbunddienstleistungen der Holding RZD den Vorzug geben. Dazu gehören die Umladung und die Versandabfertigung von Gütern in Häfen, die Seefracht, der Transport sowohl im russischen Eisenbahnnetz wie auch im Ausland.

Wladimir Jakunin erinnerte zudem daran, dass 2014 das Vereinigte Transport- und Logistikunternehmen (OTLK) geschaffen wurde, dessen Ziel es ist, Qualitätsleistungen bei der Lieferung „door-to-door“ anzubieten.

Nach den Worten des Präsidenten der RZD lag das Wachstum beim Verkauf von Logistikleistungen durch die Tochtergesellschaft Gefco im Jahr 2014 deutlich über dem Marktdurchschnitt. „In der Perspektive orientieren wir uns an den neuen Technologien des Tochterunternehmens Gefco, das über Kompetenz auf dem Gebiet der 3PL- und 4PL-Logistik verfügt. Sie soll zu einem Schlüsselelement bei der Arbeit der gesamten Holding RZD AG werden“, erklärte der Chef des Unternehmens.

(Quelle: RZD)

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